Navigation

Sprunglinks

Hauptfunktionen

Gewerkschaften protestieren in Birr AG gegen Alstom-Stellenabbau

Die Gewerkschaften Unia und Syna haben am Montagmorgen im Rahmen eines europäischen Aktionstages beim Alstom-Werk in Birr AG gegen den Stellenabbau protestiert. Sie rufen Alstom dazu auf, sich stärker der Energieerzeugung durch Wasser, Wind und Gas zu widmen.

Die Konzernleitung müsse endlich umdenken und die riesigen Chancen auf dem künftigen Energieerzeugungsmarkt offensiv wahrnehmen, hielten die Gewerkschaften in einer gemeinsamen Mitteilung fest. Die bereits eingeleiteten Kündigungen seien zu stoppen.

Im Zuge eines Aktionstages protestierten Angestellte und Gewerkschaften auch in weiteren sechs europäischen Ländern gegen den Stellenabbau beim französischen Industriekonzern. Dieser hatte im Oktober 2010 angekündigt, weltweit 4000 Stellen zu streichen.

180 Kündigungen im Mai

In der Kraftwerkssparte mit Werken in Birr und Baden drohte zunächst der Verlust von bis zu 760 Stellen. Die Zahl konnte durch Frühpensionierungen, Versetzungen und Abgänge auf 350 gesenkt werden.

In einer ersten Phase wurden laut Gewerkschaften im Mai rund 180 Kündigungen ausgesprochen. Alstom hat derzeit rund 85 Stellen ausgeschrieben. Der Industriekonzern versucht, damit die Zahl der Entlassungen weiter zu reduzieren.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.