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Gewerkschaftsbund fordert Interventionen gegen starken Franken

Bern - Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert die Nationalbank auf, die "übertriebene Franken-Stärke" mit aller Kraft zu bekämpfen. In erster Linie müssten die Währungshüter direkt auf dem Devisenmarkt intervenieren.
Darüber hinaus schlägt der Gewerkschaftsbund die Einführung einer Transaktionssteuer im Handel vor. Damit könnte der Gewinn bei kurzfristigen Spekulationen erheblich verringert werden, erklärten SGB-Vertreter am Mittwoch an einer Medienkonferenz in Bern.
Vorgeschlagen werden auch regulatorische Eingriffe bei den Banken. Bereits in den 1970er-Jahren hätten Bund und Nationalbank die Devisenmarkt-Geschäfte mit Erfolg eingeschränkt, um die Schweizer Wirtschaft zu schützen. Zudem sollten Export-Firmen Euro gegen Franken zu einem Sonderkurs wechseln können.
Der SGB befürchtet einen grossen Schaden für die Schweizer Volkswirtschaft, sollte der Franken für längere Zeit überbewertet bleiben: Es drohten höhere Arbeitslosigkeit und tiefere Löhne. Unternehmen, die bei einem "realistischen Wechselkurs" konkurrenzfähig seien, müssten schliessen oder ihre Produktion ins Ausland verlagern.

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