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Gewinnmitnahmen bei Bank-Aktien drücken Schweizer Börse

Dieser Inhalt wurde am 17. Dezember 2009 - 18:16 publiziert
(Keystone-SDA)

Zürich - Die Schweizer Börse hat mit Verlusten geschlossen. Nach einer tieferen Eröffnung arbeitete sich der SMI kurzzeitig ins Plus vor und markierte ein neues Jahreshoch bei 6539,51 Punkten. Danach bröckelten die Kurse bei einem uninspirierten Handel ab.
Bei Börsenschluss verlor der Swiss Market Index (SMI) 0,66 Prozent auf 6489,23 Punkte. Der breite Swiss Performance Index (SPI) sank ebenfalls um 0,66 Prozent auf 5'571,12 Zähler.
Händler sprachen von einem vorweihnachtlich ruhigen Geschäft. Vor den Feiertagen wolle sich niemand mehr exponieren, und es fehle es an Impulsen. Gebremst wurde der Markt von Gewinnmitnahmen bei den Banken.
Zu den schwächsten Werten zählten CS (-2,8%), UBS (-2,3%) und Julius Bär (-1,2%). Die Stimmung sei nicht zuletzt von der Verschiebung des Verkaufs von Citigroup-Aktien durch das US-Finanzministerium gedämpft worden, hiess es.
Mit deutlichen Abgaben fielen auch Swiss Life (-1,9%) auf. Etwas besser hielten sich die übrigen Versicherer Zurich (-0,9%), Swiss Re (-0,7%) und Bâloise (-0,8%).
Die grosskapitalisierten Nestlé (-0,8%) verbilligten sich in etwa mit dem Marktdurchschnitt. Dagegen stützten Novartis (+0,3%) und Roche (+0,1%) zeitweise mit grösseren Aufschlägen. An der Tabellenspitze schlossen Richemont (+0,9%) und Givaudan (+0,9%).
Kudelski gewannen 5,7 Prozent. Das Unternehmen hatte am Mittwochabend die Übernahme der französischen Medialive mitgeteilt. Rückenwind gab es zudem wegen einer Kaufempfehlung von Vontobel.

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