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Der Schlusstag der WM in St. Moritz bringt mit dem Slalom der Männer und dem erwarteten Giganten-Duell zwischen Henrik Kristoffersen und Marcel Hirscher noch einmal ein absolutes Highlight.

Von den reinen Slalom-Fahrern ist bei Grossanlässen Geduld gefragt. Ihr Wettkampf steht traditionsgemäss als letzter im Programm. Daniel Yule hat mit der "Warterei" keine Probleme. "Das ist ja nichts Neues für uns", sagt der Walliser. "Nach dem Riesenslalom in Sölden folgt der erste Slalom im Weltcup erst drei Wochen später, an einem Wochenende in Wengen oder Kitzbühel sind wir auch immer als Letzte dran."

Die neue Dimension

Die Slalom-Fahrer sind seit jeher Garanten für Spektakel und Spannung, die Rivalität zwischen Kristoffersen und Hirscher hat den Slalom aber noch einmal in eine andere Dimension geführt. Kristoffersen, der Fahrer mit dem aktuell schnellsten Schwung, gegen Hirscher, dessen Konstanz nicht für möglich gehaltene Werte erreicht hat: Die Affiche für das Schlussbouquet am Sonntag in St. Moritz könnte nicht faszinierender sein. Kristoffersen hat fünf der sieben von ihm bestrittenen Slaloms gewonnen. Der zweifache Saisonsieger Hirscher hat in den acht bisherigen Weltcup-Slaloms des Winters nur einmal das Podium verpasst - als Sechster in Zagreb.

Hirscher schiebt Kristoffersen gerne die Favoritenrolle zu. Er sieht sich auch als Herausforderer in einer sehr guten Position, zumal er sich bei den letzten zwei Siegen des Norwegers nur ganz knapp hat beugen müssen. In Wengen entschieden 15 und in Schladming 9 Hundertstel zugunsten des Norwegers.

Yules Zuversicht

Daniel Yule strahlt für das Rennen einen Tag nach seinem 24. Geburtstag Zuversicht aus. Dazu hat er allen Grund. Beleg dafür, dass er sich der Spitze weiter angenähert hat, sind vier Klassierungen in dieser Saison unter den ersten acht. Vor allem in Zagreb, wo er mit Rang 4 einen neuen Bestwert erreicht hat, hatten dem Sohn schottischer Eltern lediglich gut zwei Zehntelsekunden zum ersten Podestplatz gefehlt. Yule, der am Montag beim Team-Wettkampf in der Schweizer Equipe die Rolle des Ersatzfahrers eingenommen hat, weiss auch, dass ihm das Gelände auf der Corviglia behagt. Beim letztjährigen Weltcup-Finale hatte er nach dem ersten Slalom-Lauf in Führung gelegen. "Wenn mir zwei solche Läufe gelingen, dann ist vieles möglich."

Gleiches gilt für Luca Aerni, der sich seit seinem überraschenden Titelgewinn in der Kombination ehedem im Hoch befindet. Selbst Hirscher war von der Leistung des Berners in dem einen Slalom-Lauf beeindruckt. Vermag Aerni dieses Niveau auf zwei Fahrten auszudehnen, könnte er für eine zweite Überraschung sorgen. Der Nidwaldner Reto Schmidiger will den Schwung seines gelungenen Auftritts im Team-Event, bei dem er alle seine vier Duelle gewonnen hatte, in den Slalom mitnehmen. Den vierten Schweizer Startplatz nimmt Ramon Zenhäusern ein. Der Walliser Zwei-Meter-Mann nimmt zum zweiten Mal nach 2013 in Schladming an einem WM-Slalom teil.

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SDA-ATS