Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Gilles Roulin ist in der Weltcup-Abfahrt in Val Gardena für die Überraschung besorgt. Der Zürcher wird Vierter. Das Podium verpasste Roulin um lediglich 15 Hundertstel.

Ganz vorne in der Rangliste liegen zwei Norweger. Der überlegene Aksel Lund Svindal siegte vor seinem Teamkollegen Kjetil Jansrud. Dritter wurde der Österreicher Max Franz, der die Abfahrt im Vorjahr gewonnen hatte.

Gilles Roulin? Ein Westschweizer - könnte man meinen. "Ja, darauf werde ich oft angesprochen." Selbst bei Swiss-Ski scheint Roulins Herkunft nicht überall durchgedrungen zu sein. "Es kommt vor, dass ich vom Verband Post in französischer Sprache bekomme."

Roulin ist ein waschechter Zürcher. Sein Grossvater stammt zwar aus der Romandie, sein Vater war mit seiner Mutter aber schon im Kindesalter nach Zürich zurückgekehrt. Gilles Roulin selber hat zum westlichen Teil der Schweiz also keine spezielle Beziehung. Der 23-Jährige hatte vor gut drei Jahren das Skigymnasium in Stams abgeschlossen. Mittlerweile absolviert er ein Jus-Fernstudium. Er steht im fünften von neun Semestern.

Der in Val Gardena mit der Nummer 32 gestartete Roulin hatte als bisheriges Bestresultat im Weltcup den 12. Rang in der Abfahrt Ende November in Lake Louise ausgewiesen. Im vergangenen Winter hatte er im Europacup gross abgeräumt. Zu Beginn des Jahres gewann er innert drei Wochen sieben Rennen. Am Ende entschied er sowohl die Gesamt- als auch die Abfahrts- und die Super-G-Wertung für sich. Neben Roulin schafften zwei weitere Schweizer Klassierungen in den ersten zehn. Beat Feuz egalisierte als Achter sein bestes Abfahrtsergebnis in Val Gardena. Mauro Caviezel wurde Zehnter.

Svindal distanzierte Jansrud um 59 Hundertstel und unterstrich einmal mehr, wie wohl er sich auf der WM-Strecke von 1970 fühlt. Viermal hatte im Südtirol schon den Super-G gewonnen, nun dominierte er nach 2015 zum zweiten Mal auch in der Abfahrt. Trotz anhaltender Knieprobleme und einem entsprechend reduzierten Trainingsumfang legt Svindal auch zu Beginn dieses Winters in der Abfahrt eine beeindruckende Konstanz an den Tag. In Lake Louise, wo Feuz gewonnen hatte, war der Norweger Dritter geworden, in Beaver Creek hatte er das Rennen vor dem Emmentaler für sich entschieden.

Val Gardena (ITA). Weltcup-Abfahrt der Männer: 1. Aksel Lund Svindal (NOR) 1:57,00. 2. Kjetil Jansrud (NOR) 0,59 zurück. 3. Max Franz (AUT) 0,85. 4. Gilles Roulin (SUI) 1,00. 5. Christof Innerhofer (ITA) 1,14. 6. Dominik Paris (ITA) und Romed Baumann (AUT) 1,16. 8. Beat Feuz (SUI) 1,17. 9. Jared Goldberg (USA) 1,18. 10. Mauro Caviezel (SUI) 1,22. Ferner: 20. Gian Luca Barandun 1,86. 28. Nils Mani 2,11. 31. Ralph Weber 2,16. 45. Marc Gisin 2,78. 46. Patrick Küng 2,87. 50. Urs Kryenbühl 2,99. - 72 gestartet, 69 klassiert.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS