Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Turnen - Giulia Steingruber zieht an den Europameisterschaften in Brüssel wie erwartet problemlos in den Sprung-Final ein. Die Mitfavoritin beendet die Qualifikation auf dem 3. Platz.
Besser bewertet als Steingruber wurden nur die letztjährige WM- und EM-Zweite Oxana Tschussowitina sowie Titelverteidigerin Sandra Izbasa. Die Deutsche totalisierte 14,966 Punkte, die Rumänin 14,900, Steingruber 14,799. Steingruber hatte beim Tschussowitina leichte Probleme bei der Landung und musste einen Zehntel Abzug wegen Übertretens hinnehmen. Der Tsukahara mit ganzer Schraube gelang der 18-jährigen Ostschweizerin einwandfrei.
Im Final möchte Steingruber eine halbe Schraube anhängen, was einen um 0,3 Punkte höheren Schwierigkeitswert zur Folge hätte. Für Steingruber liegt also nicht nur eine Medaille, sondern sogar der EM-Titel drin, was Ariella Kaeslin 2009 in Mailand geschafft hatte. Neben Tschussowitina, Izbasa und Steingruber qualifizierten sich auch die Israelin Valeriia Maksiuta, die Russin Anastasia Grischina, die Italienerin Erika Fasana, die Holländerin Wyomi Masela sowie die Ungarin Dorina Boczogo für den Final.
Zweitbestes Gerät von Steingruber war der Boden, an dem sie trotz einer verpatzten Pirouette den 10. Rang belegte. Damit ist Steingruber erste Ersatzturnerin und würde beim Forfait einer Konkurrentin nachrücken. Mehrkampffinal wird in Brüssel keiner ausgetragen, sondern nur ein inoffizielles Klassement erstellt. Darin taucht die Schweizer Leaderin an 4. Stelle auf.
Als Team konnten die Schweizerinnen die Erwartungen nicht erfüllen, weil gleich zwei vermeintliche Stützen einen schwachen Tag einzogen. Schon am Startgerät Schwebebalken kamen wegen Nadia Mülhauser und Jessica Diacci zwei Stürze in die Wertung. Mülhauser liess am Boden einen weiteren Sturz folgen, Diacci zum Abschluss am Stufenbarren.
Weil der EM-Modus keine Streichresultate vorsieht, reichte es den Schweizerinnen nur für den 11. Platz. Das angestrebte Top-Ten-Resultat wurde um satte viereinhalb Punkte verpasst.

SDA-ATS