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Givaudan ächzt unter dem starken Franken

Der Aroma- und Riechstoffhersteller Givaudan hat im ersten Quartal 2011 einen Umsatz von 1,012 Mrd. Fr. erzielt. Dies sind 5,1 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode, was der Genfer Weltmarktführer am Freitag mit der Frankenstärke begründete.

In Lokalwährungen nahm der Umsatz denn auch um 3,1 Prozent zu. Neben der Frankenstärke belasten höhere Rohstoffkosten das Unternehmen. Givaudan reagiert darauf mit Preiserhöhungen.

In der Aromen-Sparte erreichte Givaudan einen Umsatz von 544,9 Mio. Franken - dies ist ein Rückgang von 4,5 Prozent. Die Verkäufe von Riechstoffen nahmen um 5,7 Prozent auf 467,4 Mio. Fr. ab.

Analysten hatten im Durchschnitt einen leicht höheren Konzernumsatz von 1,04 Mrd. Fr. erwartet. Insbesondere im höhermargigen Geschäft mit Riechstoffen sei die Absatzentwicklung hinter den Erwartungen zurückgeblieben, sagten Analysten.

Allerdings sei im Berichtszeitraum noch nicht der positive Effekt der angekündigten Preiserhöhungen spürbar gewesen. Zudem sei die Vergleichsbasis des Vorjahres recht hoch. Im ersten Quartal 2010 hatte Givaudan noch vom boomenden Geschäft und dem Wiederauffüllen der stark reduzierten Lagerbestände an Luxusparfums profitiert.

Allerdings hält die Givaudan-Führung unverändert an den Wachstums- und Margenerwartungen fest. Mit einem jährlichen organischen Wachstum von 4,5 bis 5,5 Prozent will das Unternehmen auch künftig schneller als die Konkurrenz wachsen. Analysten schätzen das Marktwachstum in normalen Jahren auf 2 bis 3 Prozent.

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