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Mexiko-Stadt - Mit der Homo-Ehe haben sich im US-Bundesstaat Kalifornien und auch in Mexiko Gerichte befasst. In Kalifornien können sich Schwule und Lesben vorläufig nicht mehr trauen lassen. In Mexiko-Stadt dagegen dürfen homosexuelle Paare künftig Kinder adoptieren.
In Kalifornien verbuchten die Gegner von gleichgeschlechtlichen Ehen einen Erfolg vor Gericht. Ein Berufungsgericht in San Francisco entschied am Montag, dass bis mindestens Dezember keine schwulen und lesbischen Paare mehr getraut werden dürfen.
Vergangene Woche hatte ein Bundesrichter den Standesämtern grünes Licht gegeben, gleichgeschlechtliche Paare zu trauen, nachdem er bereits Anfang Monat das staatliche Verbot der Homo-Ehe für verfassungswidrig erklärt hatte.
Die jüngste Gerichtsentscheidung ist ein erster Erfolg für die Gegner der Homo-Ehe, die gegen das Urteil von Bundesrichter Vaughn Walker Berufung eingelegt hatten.
Das Berufungsgericht will in einer Anhörung am 6. Dezember nun zuerst klären, ob die Gegner der Homo-Ehe überhaupt das Recht haben, Walkers Entscheid anzufechten. Bis dahin dürfen keine homosexuellen Paare mehr getraut werden.
In Mexiko-Stadt dürfen gleichgeschlechtliche Paare künftig Kinder adoptieren. Das entschied am Montag der Oberste Gerichtshof des Landes und wies eine Klage der Generalstaatsanwaltschaft gegen ein entsprechendes Gesetz der mexikanischen Hauptstadt zurück.
Das lokale Parlament hatte im Dezember 2009 gleichgeschlechtliche Ehen erlaubt und verfügt, dass diese Paare auch Kinder adoptieren dürfen.
Zudem verlangte das Gericht, dass die in Mexiko-Stadt geschlossenen Ehen in den anderen Bundesstaaten des lateinamerikanischen Landes anerkannt werden müssen.
In der Schweiz können homosexuelle Paare seit 2007 zwar ihre Partnerschaft eintragen lassen, aber gemeinsam keine Kinder adoptieren. Eine Petition für ein Adoptionsrecht wurde im Juni eingereicht. Hinter dieser Bittschrift an Bundesrat und Parlament stehen mehrere Schwulen- und Lesben-Organisationen.

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SDA-ATS