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Der Verteilkampf im grünen Lager ist in vollem Gang: Obwohl auch die Grünliberalen für den Ausstieg aus der Atomenergie sind, werden sie die Ausstiegs-Initiative der Grünen wohl nicht unterstützen. Für Parteichef Martin Bäumle ist der sofortige Ausstieg der falsche Weg.

"Wir brauchen jetzt einen Einstieg in den Ausstieg, eine realistische, und nicht eine unrealistische Diskussion über den sofortigen Ausstieg", sagte Bäumle in einem gemeinsamen Interview mit Grünen-Präsident Ueli Leuenberger in der "Basler Zeitung" vom Samstag.

Ein Sofortausstieg wäre laut Bäumle sehr teuer, zudem wäre die Schweiz auf Stromimporte angewiesen, etwa aus französischen AKW. Wichtiger sei ein Rückzug der Gesuche für neue AKW.

Die Ausstiegs-Initiative, über deren Lancierung die Grüne Partei Schweiz heute Samstag in Basel entscheidet, bezeichnet Bäumle als "Wahlvehikel". Leuenberger bedauert diese Einschätzung: "Wir brauchen jetzt den Druck der Bevölkerung, den Druck der Strasse", sagte er.

Ausstiegsplan sei "unökonomisch"

Der Ausstiegsplan der Grünen sei "an der Grenze des Machbaren", sagt GLP-Chef Bäumle zudem in einem einem Interview, das in der "Mittelland-Zeitung" und in der "Südostschweiz" erschienen ist. "Auf jeden Fall ist dieses Vorgehen unökonomisch."

Auf die Frage, ob er offenbar doch an die Sicherheit der AKW glaube, antwortet Bäumle": "In der Schweiz - ja. Natürlich gibt es ein Restrisiko. Damit leben wir aber, seit wir uns für die Kernkraft entschieden haben."

Mühleberg sei ein Spezialfall - gegebenenfalls müsse es vom Netz genommen werden. "Bei den übrigen AKW können wir aber davon ausgehen, dass wir deren Sicherheit nach Fukushima noch einmal optimieren können und es zu keinen Unfällen kommen sollte."

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SDA-ATS