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Eishockey - Playoff-Finalist Fribourg ist wieder auf Kurs. Für den dritten Heimsieg in Serie brauchten sie beim 3:2 gegen ein dezimiertes, aber beherzt kämpfendes Lugano allerdings auch etwas Glück.
Die ersten vier Saisonspiele hatte Greg Mauldin verpasst, doch seither ist der Powerflügel für Fribourg ein echter Aktivposten. Gestern sicherte er dem Playoff-Finalisten kurz nach Beginn des Schlussdrittels mit seinem 3:2 den Sieg. Es war die Entscheidung in einer attraktiven und hart umkämpften Partie, in der Lugano bis zum Schluss alles versuchte. Die Tessiner waren bereits nach zweieinhalb Minuten durch das erste Saisontor Diego Kostners in Führung gegangen. Ein abgelenkter Schuss Thibaut Monnets brachte das Heimteam jedoch ins Spiel zurück.
Auch im Mitteldrittel schenkten sich die beiden Equipen nichts. Die Luganesi mussten wegen Verletzungen, aber auch den internen Wirrungen um den suspendierten Hnat Domenichelli ohne sieben Feldspieler sowie die beiden Ersatzgoalies Daniel Manzato und Michael Flückiger auskommen. Dafür sprangen andere Leute in die Bresche. Den ersten Führungstreffer Fribourgs bereitete PostFinance-Topskorer Antti Miettinen brillant vor, Benjamin Plüss brauchte dann zwei Anläufe, um den jungen Letten im Lugano-Tor, Elvis Merzlikins, zu bezwingen. Es reagierte mit Sébastien Reuille erneut ein Spieler, der in der Lugano-Skorerliste in diesem Jahr noch nie aufgetaucht war.
Auf das 3:2 reagierte das Team von Jungcoach Patrick Fischer nochmals heftig, aber letztlich glücklos. Die Tessiner kommen so nicht von den Niederungen in der Tabelle weg. Sie haben nun bereits wieder drei Spiele in Serie verloren.
Fribourg - Lugano 3:2 (1:1, 1:1, 1:0)
BCF Arena. - 6439 Zuschauer. - SR Eichmann/Popovic, Arm/Rohrer. - Tore: 3. Kostner (Dal Pian) 0:1. 9. Monnet (Kwiatkowski/Ausschluss Reuille) 1:1. 32. Plüss (Miettinen) 2:1. 35. Reuille (Metropolit, Walker) 2:2. 42. Mauldin (Pouliot) 3:2. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Fribourg, 2mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Miettinen; Metropolit.
Fribourg: Conz; Loeffel, Kwiatkowski; Helbling, Birbaum; Ngoy, Schilt; Huguenin, Abplanalp; Mauldin, Pouliot, Monnet; Sprunger, Jeannin, Hasani; Miettinen, Dubé, Plüss; Lauper, Ness, Tristan Vauclair.
Lugano: Merzlikins; Hirschi, Kparghai; Heikkinen, Schlumpf; Ulmer, Campoli; Blatter; Simion, Sannitz, Kienzle; Walsky, McLean, Jordan Murray;
Walker, Metropolit, Reuille; Kostner, Balmelli, Dal Pian; Fazzini.
Bemerkungen: Fribourg ohne Brügger und Bykow, Lugano ohne Fritsche, Brady Murray, Conne, Julien Vauclair, Rüfenacht (alle verletzt), Manzato, Flückiger (beide krank), Domenichelli (intern suspendiert) und Micflikier (gesperrt). 59. Timeout Servette. Servette von 58:37 bis Spielende ohne Torhüter. 40. Jeannin verletzt ausgeschieden.

SDA-ATS