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Glückskette hat über fünf Millionen Franken für Asien gesammelt

Dieser Inhalt wurde am 09. Oktober 2009 - 16:36 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Die Glückskette einen nationalen Sammeltag für die Opfer der Naturkatastrophen in Südostasien durchgeführt. Bis 16 Uhr sammelte die Organisation rund zwei Millionen Franken. Die Aktion dauert noch bis Mitternacht.
Priska Spörri, Kommunikationsverantwortliche der Glückskette, zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf der Aktion: "Wir haben bereits eine schöne Summe beisammen." Das Geld kommt den Betroffenen der Taifune auf den Philippinen und den Nachbarländern, der Erdbeben in Indonesien sowie der Überschwemmungen in Indien zugute.
Der Sammeltag "Asien" wurde in enger Zusammenarbeit mit Partnerhilfswerken wie Caritas, HEKS, Terres des hommes - Kinderhilfe und dem Schweizerischen Roten Kreuz durchgeführt. Diese Organisationen haben vor Ort bereits mit der Nothilfe begonnen.
Einer dieser Helfer ist Christian Gemperli, der für Terres des hommes - Kinderhilfe (Tdh) in Indien tätig ist. Er koordiniert die Not- und Aufbauhilfe in den überschwemmten Gebieten im Bundesstaat Andhra Pradesh. Tdh hilft dort 2200 Familien mit insgesamt 6000 Kindern.
Das grösste Problem für die Betroffenen sei die Zersörung ihrer Ernte, sagte Gemperli gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. "Hunderttausende von Menschen wurden ihrer Lebensgrundlage beraubt." Schäden gebe es aber auch an der Infrastruktur, an Häusern und Stromleitungen. Noch immer seien die betroffenen Gebiete ohne Strom.
In den nächsten Tagen wird Tdh mit der Verteilung von Nahrungsmitteln und Hygiene-Paketen mit Seife, Wasserentkeimungs-Tabletten und Tabletten gegen Durchfall beginnen. Die Hilfe wird unter anderem mit dem Ertrag aus dem nationalen Sammeltag der Glückskette finanziert.

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