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Die Skifferin Jeannine Gmelin ist am Weltcup-Final auf dem Luzerner Rotsee eine Klasse für sich. Nico Stahlberg sichert sich mit dem 4. Platz den Gesamtsieg.

Gmelin verwies die Kanadierin Carling Zeeman um 2,31 Sekunden auf Platz 2. Es war der erste Sieg einer Schweizerin überhaupt auf dem Rotsee in einer olympischen Disziplin. Die 27-jährige Ustermerin hatte bereits mit dem Sieg in Belgrad für eine Premiere gesorgt, hatte doch zuvor noch nie eine Schweizerin eine Weltcup-Regatta im Skiff für sich entschieden.

Gmelin meldete sich in Luzern eindrücklich zurück. Nach Belgrad musste sie wegen einer Rippenverletzung pausieren. Deshalb fehlte sie an den Europameisterschaften in Racice und am Weltcup in Poznan.

Freude und Ärger bei Stahlberg

In der Brust von Stahlberg schlugen zwei Herzen. Einerseits freute sich der 25-jährige Thurgauer riesig über den Gesamtsieg. Dieser ist umso erstaunlicher, als er international erst seit dieser Saison im Skiff rudert. Anderseits ärgerte sich Stahlberg auch etwas, dass er das Podest um sieben Hundertstelsekunden verpasste hatte. Der Sieg ging an den Neuseeländer Robert Manson.

Auch der Doppelzweier mit Barnabé Delarze/Roman Röösli und der Leichtgewichts-Doppelzweier der Frauen mit Frédérique Rol/Pauline Delacroix klassierten sich im 4. Rang. Während diese Platzierung für Delarze/Röösli eine Enttäuschung war, ist sie für Rol/Delacroix als Erfolg zu bezeichnen.

Überhaupt kann das Schweizer Team mit dem Abschneiden auf dem Rotsee sehr zufrieden sein. Am Samstag hatten Michael Schmid (2.) und Patricia Merz (3.) jeweils im Leichtgewichts-Einer das Podest erreicht. Sechs der acht Schweizer Boote standen im A-Final.

SDA-ATS