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Die Schuldenkrise hat den Goldpreis am Mittwoch auf den Rekordstand von mehr als 1500 US-Dollar getrieben. Im frühen Nachmittagshandel stieg der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) des Edelmetalls zeitweise auf 1505,40 Dollar.

Mit dem neuen Höchststand ist der Goldpreis seit Jahresbeginn um sechs Prozent in die Höhe geklettert.

Nachdem der Goldpreis die psychologisch wichtige Marke von 1500 Dollar übersprungen hat, rechnen Experten mit einem weiteren Anstieg. "Gold und Silber scheinen nur noch einen Weg zu kennen: den nach oben", hiess es beispielsweise in einem Kommentar einer grossen deutschen Bank.

Schon seit Tagen beflügelt ein Mix aus Schuldenkrise, Inflationssorgen, Dollar-Schwäche und Unruhen in der arabischen Welt die Preise für die vermeintlich sicheren Edelmetalle. Insbesondere dass die Ratingagentur Standard & Poor's zu Beginn der Woche überraschend die Kreditwürdigkeit der USA infrage gestellt hat, löste die neue Rekordjagd beim Goldpreis aus.

Zeitgleich legte auch der Preis für eine Unze Silber kräftig zu und erreichte in der Spitze 44,77 Dollar und damit den höchsten Stand seit 31 Jahren. Seit Jahresbeginn hat Silber sogar noch stärker als Gold an Wert zugelegt: Sein Preissprung beträgt mehr als 60 Prozent. Von seinem Rekordhoch bei knapp 50 Dollar, das spekulationsgetrieben im Jahr 1980 erreicht wurde, ist der Silberpreise aber noch etwas entfernt.

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SDA-ATS