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Gold hat etwas von seinem Glanz zurückgewonnen. Am Freitag stieg der Preis für das gelbe Edelmetall auf den höchsten Stand seit zwei Monaten: Die Feinunze (etwa 31 Gramm) kostete zeitweise 1372 Dollar. Tags zuvor war sie noch für etwa 1318 Dollar zu haben.

Experten tun sich bei der Begründung für den jüngsten Preissprung schwer. Die deutsche Commerzbank sieht eine Ursache in der Tatsache, dass sich Starinvestoren den jüngsten Statistiken zufolge in den Monaten April bis Juni aus dem Goldmarkt verabschiedet hatten. Diese "Kapitulation" hätten andere Investoren offenbar wieder als Einstiegsmöglichkeit genutzt.

Einen weiteren Grund für die Kauflaune am Goldmarkt ersehen Fachleute aus den jüngsten Daten zur Goldnachfrage des Branchenverbandes World Gold Council. Der Verband hatte für das zweite Quartal zwar einen starken Rückgang der Nachfrage bei spekulativen Investoren gemeldet. Gleichzeitig hätten aber vor allem Asiaten den starken Rückgang der Goldpreise genutzt und in den Monaten April bis Juni für eine Rekordnachfrage nach Schmuck, Münzen und Goldbarren gesorgt.

Deutliche Erholung

Seit Wochen kann an den Edelmetallbörsen eine mehr oder weniger starke Preiserholung beobachtet werden. Ende Juni war der Goldpreis noch auf etwa 1180 Dollar eingebrochen und damit auf den tiefsten Stand seit Sommer 2010.

Eine ähnliche Erholung zeigte sich auch beim Silber. Hier erreichte der Preis am Freitag zeitweilig mit rund 23 Dollar je Feinunze sogar den höchsten Stand seit drei Monaten. Ende Juni war der Silberpreis noch auf etwa 18 Dollar gefallen, er hatte damit den tiefsten Stand seit drei Jahren erreicht.

Trotz der deutlichen Erholung seit Ende Juni konnten die Preise für Edelmetalle bisher aber nur einen kleinen Teil der massiven Verluste aus dem Frühjahr wett machen.

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SDA-ATS