Navigation

Google überholt Apple bei Markenwert gemäss neuer Liste

Dieser Inhalt wurde am 21. Mai 2014 - 10:04 publiziert
(Keystone-SDA)

Google hat in der jährlichen Markenwert-Studie "BrandZ" den iPhone-Konzern Apple mit einem Sprung vom Spitzenplatz verdrängt. Das Marktforschungsunternehmen Millward Brown errechnete für den Internet-Konzern einen Markenwert von 158,8 Mrd. Dollar.

Das war im Jahresvergleich ein Plus von 40 Prozent. Der Wert der Marke Apple wurde hingegen mit einem Rückgang von 20 Prozent auf 147,9 Milliarden Dollar auf den zweiten Rang zurückgestuft.

Das Beratungsunternehmen Interbrand erstellt eine ähnliche Rangliste, die jeweils Anfang Oktober veröffentlicht wird. Hier führt in der jüngsten Liste Apple vor Google und dem langjährigen Spitzenreiter Coca-Cola.

Millward Brown erklärte am Mittwoch, Google habe im vergangenen Jahr das Profil der Marke als zukunftsweisender Innovationstreiber weiter ausgebaut. Es gehe unter anderem um Entwicklungen wie die Datenbrille Google Glass oder die Forschung bei künstlicher Intelligenz. Apples Neuheiten hätten hingegen die Verbraucher zuletzt weniger begeistern können als in den vergangenen Jahren.

Die Top 10 von Millward Browns "BrandZ" besteht komplett aus US-Unternehmen. Auf die ersten drei Folgen Microsoft, McDonald's, Coca-Cola, Visa, AT&T und Marlboro. Der Online-Händler Amazon schaffte es mit einem Sprung von gut 40 Prozent ebenfalls unter die ersten zehn.

Die jährliche "BrandZ"-Studie analysiert neben Finanzkennzahlen auch Daten der Markt- und Konsumentenforschung. Apple stand in den vergangenen drei Jahren an der Spitze. IBM hält sich auf dem dritten Platz mit einem Markenwert von 107,5 Mrd. Dollar. Es folgen Microsoft, McDonalds und Coca-Cola.

Aus der Schweiz schaffte es einzig die Grossbank UBS unter die 100 wertvollsten Marken. Mit einem Wert von 9,6 Mrd. Dollar erreichte sie Rang 99.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?