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Greenpeace fordert von drei Bundesräten Beiträge für Urwaldschutz

Dieser Inhalt wurde am 17. November 2009 - 12:26 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Als Orang-Utans verkleidete Greenpeace-Aktivisten haben in Bern mehr Unterstützung im Kampf gegen den Klimawandel gefordert. In unmittelbarer Nähe der Büros der Bundesräte Merz, Leuthard und Leuenberger brachten sie ihre Transparente an.
"Herr Merz: 1,7 Mrd. Franken pro Jahr für den Urwald- und Klimaschutz", prangte in grossen Lettern über dem Eingang des Finanzdepartements in Bern. Zwei "Orang-Utans" der Umweltschutzorganisation waren auf das gläserne Vordach des Gebäudes geklettert, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen.
Sie wurden aber nach kurzer Zeit von der Polizei abgeführt. Zwei weitere Aktivisten stellten sich mit ihrem an Umweltminister Moritz Leuenberger gerichteten Transparent beim Eingang des UVEK-Gebäudes auf.
Auf der Bundesterrasse kletterten zwei Personen in Affen-Verkleidung auf einen Baum. Sie brachten ihr Transparent auf der Höhe des Balkons des Arbeitsplatzes von Volkwirtschaftsministerin Doris Leuthard an.
"Urwaldschutz ist Klimaschutz", sagte Greenpeace-Sprecherin Natalie Favre zu der Aktion. Die Regierungen müssten die Abholzung der Urwälder stoppen, da bis zu einem Fünftel der globalen Treibhausemissionen durch Waldvernichtung entstünden.
Greenpeace fordert zusammen mit anderen Umweltorganisationen einen globalen Fonds von 110 Mrd. Euro pro Jahr für den Urwald- und Klimaschutz. Dazu soll die Schweiz 1,7 Mrd. Fr. beitragen. Zudem sollen die Minister an der Klimakonferenz in Kopenhagen für eine Treibhaus-Emissionsreduktion von mindestens 40 Prozent eintreten.

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