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Der blutige Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha hat den ASEAN-Gipfel in der indonesischen Hauptstadt Jakarta überschattet. Die Ministerpräsidenten beider Länder einigten sich auf ein Treffen unter Vermittlung Indonesiens zur Beilegung des Konflikts.

Angesichts der anhaltenden Spannungen ist eine Einigung am Sonntag jedoch keinesfalls garantiert. Der derzeitige Präsident der Gemeinschaft, Indonesiens Präsident Susilo Bambang Yudhoyono, eröffnete am Samstag das zweitägige Treffen. Ohne Frieden und Stabilität in der zehn Mitglieder umfassenden Gemeinschaft könnten keine entscheidenden Fortschritte erzielt werden, sagte er.

Deshalb werde er sich am Sonntag mit Kambodschas Regierungschef Hun Sen und dessen thailändischem Amtskollegen Abhisit Vejjajiva treffen. Dabei werde er versuchen, einen stabilen Waffenstillstand zu vermitteln.

Indonesien hat bereits versucht, einen Waffenstillstand zu vermitteln und die Entsendung von 30 Beobachtern entlang der thailändisch-kambodschanischen Grenze vorgeschlagen. Beide Seiten hatten dem grundsätzlich zugestimmt. Vor einer Stationierung der Beobachter muss jedoch noch eine Vereinbarung über einen Truppenabzug aus den umstrittenen Gebieten getroffen werden.

Konflikt eskaliert

Hauptstreitpunkt ist das Gebiet um den Preah-Vihear-Tempel aus dem 11. Jahrhundert. Der Internationale Gerichtshof hatte den Tempel 1962 zwar Kambodscha zugesprochen, doch blieb die Hoheit über das 4,6 Quadratkilometer grosse Areal nach thailändischer Lesart unklar.

Kambodscha weigert sich, der Forderung aus Bangkok nachzukommen und seine Soldaten von dem Gebiet abzuziehen. Auch um zwei weitere Tempelanlagen wird gestritten.

Der seit Jahrzehnten zwischen Thailand und Kambodscha schwelende Grenzkonflikt war im vergangenen Monat erneut in Gewalt eskaliert. 16 Menschen wurden seitdem getötet, mehr als 60 verletzt. Zehntausende Bewohner sind auf beiden Seiten der Grenze geflohen.

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SDA-ATS