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Athen - Die griechische Polizei hat nach eigenen Angaben eine Reihe vermutlich unmittelbar bevorstehender Terroranschläge vereitelt. Die Ermittler entdeckten neben Waffen auch einen Laptop, auf dem sich ein vorab formuliertes Bekennerschreiben befand.
Nach der Festnahme von vier mutmasslichen Terroristen am Donnerstag seien ausserdem Listen sichergestellt worden, die Namen von Richtern, Skizzen verschiedener Athener Stadtteile und Orte mit Polizeistationen enthielten, teilte die Polizei am Sonntag in Athen mit.
Die Polizei geht davon aus, dass die Tatverdächtigen noch vor dem Prozess gegen Angehörige der "Verschwörung der Feuerzellen" einen oder mehrere spektakuläre Anschläge verüben wollten. 13 mutmassliche Mitglieder der Untergrundorganisation müssen sich von diesem Montag an in einem Hochsicherheitsgefängnis in der Nähe von Athen vor Gericht verantworten.
Die Gruppe hatte in den vergangenen zwei Jahren mehrere Bombenanschläge verübt, darunter auch auf die Schweizer Vertretung in Athen. Mitglieder stehen auch in dem Verdacht, eine Reihe von Briefbomben an europäische Politiker geschickt zu haben. Eine dieser Bomben landete auch im deutschen Bundeskanzleramt.
Weitere Prozesse gegen andere Mitglieder der Organisation sollen in den kommenden Monaten beginnen. Nach der Verhaftung der vier Tatverdächtigen hatten Beamte der griechischen Antiterroreinheit am Freitag eine 27-jährige Deutsche im Athener Stadtteil Perissos festgenommen. Sie soll Verbindungen den vier mutmasslichen Terroristen gehabt haben.

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SDA-ATS