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Das Parlament in Griechenland wird sich demnächst mit offenbar korrupten Ärzten und Novartis befassen. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/PETROS KARADJIAS

(sda-ats)

Das griechische Parlament wird sich in den kommenden Monaten mit Korruptionsvorwürfen gegen mehrere Politiker in Zusammenhang mit einer mutmasslichen Begünstigung des Pharma-Unternehmens Novartis befassen.

"Die Justiz übermittelt uns heute die Akten", sagte der griechische Justizminister Stavros Kontonis am Dienstag im griechischen Fernsehen. Seinen Worten nach handele es sich um den "grössten Skandal seit der Gründung des modernen griechischen Staates."

"Es handelt sich um eine Verleumdung", erklärte der ehemalige griechische Regierungschef Antonis Samaras. Sein Name stehe nach Presseinformationen auf der Liste der Personen, die in diesem Skandal verwickelt sein sollen.

Der Pharmakonzern soll angeblich ihn und neun andere griechische Politiker sowie Tausende Ärzte bestochen haben, um die Preise für seine Medikamente zu erhöhen und den Markt durch die rasche Genehmigung von eigenen Produkten zu beherrschen.

Die griechische Justiz musste nach mehrmonatigen Untersuchungen den Fall dem Parlament weiterleiten, weil viele angeblich Verwickelte Parlamentarier sind und Immunität haben. Nun muss das Parlament nach einem Verfahren das mehrere Monate dauern wird, entscheiden, ob und wie die Justiz weiter ermitteln darf. Novartis Griechenland erklärte, das Unternehmen kooperiere mit der griechischen Justiz.

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