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Innertkirchen - Die Grimselpassstrasse ist seit Sonntagmorgen um 10 Uhr wieder für den Verkehr geöffnet. Wie die Berner Staatskanzlei am Sonntag mitteilte, sind die Schäden durch die Murgänge behoben. Allerdings ist die Galerie beim Spreitgraben nur einspurig befahrbar.
So sei weiterhin mit Behinderungen und längeren Wartezeiten zu rechnen, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Die Grimselpassstrasse war seit Donnerstag gesperrt. Eine automatische Überwachungsanlage hatte die Sperrung ausgelöst. Die Gemeinde Guttannen war in dieser Zeit nur von Walliser Seite her zugänglich.
Intensive Niederschläge brachten am Ritzlihorn Gesteinsmassen in Bewegung, worauf am Donnerstag sechs Murgänge niedergingen. Das Bachbett im Spreitgraben erodierte ebenfalls deutlich stärker als zuvor.
Im Spreitgraben sind im Verlauf des Sommers bereits mehrfach Murgänge niedergegangen. Besonders heftig waren sie am 23. Juli, als die Gesteinsmassen Schutzbauwerke beschädigten. Damals musste die Passstrasse mehrere Tage gesperrt werden. Seither wird das Gebiet automatisch überwacht.
Siedlungen sind von den Murgängen nicht bedroht, hingegen die Passstrasse. Auch eine Erdgasleitung quert den Graben.
Der Kanton Bern sucht nach Lösungen, wie er die Lage langfristig entschärfen kann. Geprüft wird nicht nur eine Erweiterung der Schutzbauten, sondern auch Varianten für eine neue Strassenführung. Ein Entscheid soll im November fallen.
Die Murgänge im Spreitgraben treten seit rund einem Jahr auf, nachdem es am Ritzlihorn zu Felsstürzen gekommen war. Damals brachen mehrere hundert Kubikmeter Fels von der Nordflanke des Berges ab.

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SDA-ATS