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Mit Bulldozern haben indonesische Behörden den grössten Rotlichtbezirk in der Hauptstadt Jakarta niedergerissen. Das Gebiet werde geräumt, weil es illegal besetzt gewesen sei, sagte am Montag der Gouverneur.

Die Stadt will in der Gegend Grün- und Sportanlagen errichten. Vergangene Woche hatte die Regierung angekündigt, binnen drei Jahren 100 noch verbliebene Rotlichtbezirke des Landes zu schliessen.

Aus Angst vor Ausschreitungen überwachten bewaffnete Sicherheitsbeamte die Räumung. Proteste blieben jedoch aus, da viele Anwohner das Viertel bereits verlassen hatten.

Indonesien in Südostasien hat mehr als 250 Millionen Einwohner und ist das bevölkerungsreichste muslimische Land der Welt. Prostituierte gelten laut Gesetz als Opfer, Zuhälter und Bordellbesitzer können mit eineinhalb Jahren Gefängnis bestraft werden.

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SDA-ATS