Navigation

Sprunglinks

Hauptfunktionen

Grossbanken bauen drastisch Stellen ab

Die Banken bauen Stellen ab. Die am Staatstropf hängende britische Grossbank Lloyds Banking Group will weltweit 15'000 Jobs streichen und so rund 2 Mrd. Fr. sparen. Credit Suisse setzt beim Investment Banking den Rotstift an, bis zu 600 Stellen sollen verschwinden.

Wo und in welchem Umfang die Reduktion erfolgt, gab die Schweizer Grossbank am Donnerstag auf Anfrage nicht bekannt. In verschiedenen Medienberichten wurde der Abbau auf mehr als 600 Stellen geschätzt.

Gemäss der Finanznachrichtenagentur Bloomberg fallen mehr als 100 der 600 Stellen in London weg. Ende des ersten Quartals 2011 zählte die Investment Bank der Credit Suisse rund 20'800 Beschäftigte.

Der Gewinn der Investment Bank sank im ersten Quartal verglichen mit dem Vorjahresquartal um rund ein Viertel. Im Vergleich zum Schlussquartal 2010 konnte die Sparte ihren Gewinn hingegen mehr als verdoppeln.

Vor gut einer Woche hatte die UBS angekündigt, weltweit 500 Stellen in der Informatik abzubauen. Das entspricht fünf bis sechs Prozent des IT-Personalbestands der Grossbank. In der Schweiz fallen 200 Stellen weg. Die UBS lässt ihre Mitarbeiter bei Computerproblemen ab Ende 2011 von einer Drittfirma in Ungarn betreuen.

Drastischer Stellenschnitt bei Lloyds

Noch weit radikaler räumt die britische Bank Lloyds auf. Sie will sich neben der massiven Stellenstreichung auch aus der Hälfte der 30 Länder zurückziehen, in den sie tätig ist.

Der Staat ist zur Zeit mit 41 Prozent an Lloyds beteiligt. Durch die Einsparungen sollen Investitionen von 2 Mrd. Pfund bis 2014 möglich sein, die eine Ausweitung des Geschäfts mit sich bringen sollen. Lloyds, der grösste Hypothekengeber in Grossbritannien, kündigte an, rund 600 Aussenstellen zu schliessen, um die Bedingungen der EU für staatliche Hilfen zu erfüllen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.