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Der Grossbrand in einem Wiederverwertungsbetrieb in Reconvilier im Berner Jura ist seit Donnerstagvormittag unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand, doch hat das Feuer einen Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken verursacht.

Den am Mittwochnachmittag ausgebrochenen Brand im Recycling-Betrieb bekämpften Dutzende von Feuerwehrleuten während Stunden. Am Donnerstagmorgen konnten sich die Einsatzkräfte darauf beschränken, die letzten Glutnester zu überwachen, wie die Behörden und die Berner Kantonspolizei am Donnerstag mitteilten.

Die Löscharbeiten waren schwierig gewesen, weil der Brand in einem mit Titan gefüllten Behälter ausgebrochen war. Da ein solches Feuer nicht mit Wasser gelöscht werden kann, versuchten die Feuerwehrleute, den Flammen mit Sand beizukommen. Bevor sie eingedämmt werden konnten, griffen sie auf das ganze Gebäude über.

In der Folge bestand Einsturzgefahr. Das Gebäude hielt schliesslich stand, doch ist die Tragkonstruktion verbogen. Mehrere Feuerwehrkorps der Region standen im Einsatz, dazu auch ein Lösch- und Rettungszug der SBB.

Die Hauptstrasse durch Reconvilier, die am Mittwoch gesperrt werden musste, konnte in der Nacht auf Donnerstag wieder geöffnet werden. Die Bahnlinie ist seit Donnerstagmorgen wieder in Betrieb.

Nur einer von vielen Bränden im Dorf

Die Ursache für den Brand im Betrieb mit dem Namen "Vox Dei" stand am Donnerstag noch nicht fest. Es wurden Ermittlungen aufgenommen. Das Feuer reiht sich in eine ganze Reihe von Bränden ein, welche Reconvilier in letzter Zeit heimgesucht haben. Auch bei "Vox Dei" hatte es seit September 2012 schon zweimal gebrannt.

Meistens waren es unbewohnte Gebäude, die brannten, manchmal auch Fahrzeuge. In mehreren Fällen stellten die Ermittler zweifelsfrei Brandstiftung fest. Mit Bezug auf den neusten Brand im Wiederverwertungsbetrieb sagte ein Sprecher der Berner Kantonspolizei auf Anfrage, derzeit würden alle möglichen Ursachen untersucht.

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SDA-ATS