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Ein Grossbrand im Campus-Neubau der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Brugg-Windisch AG hat in der Nacht einen Sachschaden von bis zu drei Millionen Franken verursacht. Der Prestigebau kann wohl trotz des Brandes wie geplant im Herbst eröffnet werden.

Er sei zuversichtlich, den Zeitplan einhalten zu können, sagte Landammann und Bildungsdirektor Alex Hürzeler am Donnerstag vor den Medien in Brugg AG. Derzeit liefen noch Abklärungen. Klarheit werde Ende nächster Woche bestehen.

Die Ursache des Brandes ist gemäss Aargauer Kantonspolizei noch unklar. Die Brandermittler hätten die Arbeit aufgenommen, sagte Irene Schönbächler, Abteilungschefin Kantonspolizei Nord. Der Brand stehe möglicherweise im Zusammenhang mit Arbeiten zum Verlegen des Parketts.

Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf eine bis drei Millionen Franken. Das sagte Norbert Nothelfer, Projektleiter des Generalunternehmers Hauser Rutishauser Suter (HRS). Das Unternehmen baut den Campus und ist derzeit noch Eigentümer des Gebäudes.

Beim Brand im noch ungenutzten Gebäude wurde niemand verletzt. Ein Feuerwehrmann brach jedoch während der Löscharbeiten wegen Erschöpfung zusammen. Eine Ambulanz brachte den Mann vorsorglich ins Spital.

Brand rasch entdeckt

Ein Buspassagier hatte am Donnerstagabend um 22.08 Uhr entdeckt, dass im Innern des Neubaus ein Feuer brannte. Drei Feuerwehren standen mit einem Grossaufgebot von 130 Leuten im Einsatz.

Sie konnten den Brand nach mehreren Stunden löschen. Der Campus liegt direkt neben dem Bahnhof Brugg. Dank der frühzeitigen Brandmeldung habe Schlimmeres verhindert werden können, hielt Schönbächler fest.

Der Brand war im mehrstöckigen Verbindungstrakt zwischen den beiden Hauptgebäuden ausgebrochen. Das Feuer breitete sich auf zwei Etagen aus. Durch die Hitze barsten etliche Scheiben. Der Brand füllte das grosse Gebäude mit dichtem Qualm. Schäden gibt es im dritten und vierten Geschoss der Passarelle.

Aargauer Prestigebau für 190 Millionen Franken

Der Regierungsrat plant, den Campus der FHNW im kommenden Herbst zu eröffnen. Die Pädagogische Hochschule der FHNW soll den Betrieb als erstes aufnehmen. Der Kanton will die bestehenden Schulstandorte Aarau und Zofingen auf diesen Zeitpunkt schliessen.

Im Februar 2011 hatte das Aargauer Volk einen Kredit von knapp 190 Millionen Franken für den Campus-Kauf bewilligt. In diesem grossen Neubau sollen die verschiedenen Standorte der FHNW konzentriert werden.

Im Endausbau wird der Campus rund 3000 Studierende und 1000 Mitarbeitende zählen. Der Kanton wird die Campus-Räume in den kommenden 25 Jahren an die FHNW vermieten. Träger der Fachhochschule Nordwestschweiz sind die Kantone Aargau, Solothurn und beide Basel.

Der Kanton Aargau wollte den Campus ursprünglich vom Bauherren, dem Generalunternehmen Hauser Rutishauser Suter (HRS) mit Sitz in Frauenfeld TG, mieten. Wegen der Finanzkrise begrub der Regierungsrat im März 2010 diesen Plan.

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SDA-ATS