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Das Museum der Portugiesischen Sprache in der brasilianischen Wirtschaftsmetropole São Paulo ist bei einem Brand weitgehend zerstört worden. Ein Feuerwehrmann kam in den Flammen ums Leben.

Das Feuer sei im ersten Stockwerk ausgebrochen und habe schnell weite Teile des Gebäudes erfasst, sagte Feuerwehrchef Marcos Palumbo im Fernsehen. Als Ursache für das verheerende Feuer wird nach Angaben des Internetportals "Globo" ein Kurzschluss beim Austausch von Lampen im Gebäude vermutet.

Das Museum, das die Entwicklung der von der portugiesischen Kolonialmacht "importierten" Sprache nachzeichnet, ist eines der meist besuchten Museen Brasiliens. Berühmt ist es unter anderem für seine interaktiven Bildschirme, auf denen die Besucher mit Wörtern spielen und ihre Bedeutung kennenlernen können.

"Es ist eine Tragödie", sagte Kuratorin Isa Ferraz. Allerdings sei der Inhalt des Museums digitalisiert und könne so wiederhergestellt werden. Der Gouverneur von São Paulo, Geraldo Alckmi, betonte: "Das Museum wird wieder aufgebaut."

Das 2006 eröffnete Museum der Portugiesischen Sprache wurde jährlich von mehr als einer halben Million Menschen besucht. Es befindet sich im historischen Gebäude der Bahnstation "Estação da Luz". Der Zugverkehr musste zeitweilig eingestellt werden.

Es ist nach 1946 der zweite Grossbrand in dem Gebäude. Nach Angaben der Zeitung "Folha S. Paulo" bemängelte die Feuerwehr die Sicherheitsvorkehrungen.

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