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Nach der zweiten Concours-Complet-Teilprüfung, dem Geländeritt, führen an den Weltreiterspielen im amerikanischen Tryon die Briten mit 80,8 Punkten vor Irland (89,0) und Frankreich (91,8).

Das favorisierte Deutschland, das nach der Dressur noch vorne gelegen hatte, fiel in den 6. Rang zurück. Die Schweiz liegt vor dem abschliessenden Springen mit 313,7 Punkten abgeschlagen auf dem 16. und letzten Platz.

In der Einzelwertung übernahm die überragend reitende deutsche Europameisterin Ingrid Klimke auf Hale Bob die Führung (23,3) vor der Britin Rosaling Canter (24,6) und der Irin Sarah Ennis (26,3).

Schweizer enttäuschten

Patrizia Attinger machte im Geländeritt mit ihrem Hannoveraner-Wallach Hilton P den Schweizer Auftakt. Der rund 5,7 Kilometer lange Kurs musste in unter elf Minuten absolviert werden, um keine Strafpunkte anzuhäufen. Dies gelang der Zürcherin nicht. Zudem kassierte sie an einem Wasserhinderniskomplex 20 Strafpunkte. Attinger (88,9) fiel auf Platz 69 zurück.

Etwas besser schlug sich Robin Godel. Der junge Freiburger und sein Schweizer Wallach Grandeur de Lully hatten keine Fehler an den Hindernissen zu beklagen. Aber auch er kam nicht innerhalb der erlaubten Zeit ins Ziel und erhielt 38,4 Punkte. Er liegt nun im 60. Rang.

Felix Vogg, der mit Colero tags zuvor eine tolle Dressur zeigte, kam mit dem anspruchsvollen Kurs nicht zurecht. Zwei Refus und eine verpasste Flagge auf dem Kurs sowie eine um mehr als 80 Sekunden zu hohe Zeit warfen ihn mit einem Total von 152,6 Punkten auf Platz 72 zurück.

Ob das abschliessende Springen, welches über die Medaillen entscheidet, am Montag stattfinden kann, ist wegen des Wirbelsturms "Florence" noch offen.

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SDA-ATS