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Als Reaktion auf eine wachsende Bedrohung durch militante Islamisten baut Grossbritannien die Geheimdienste aus. Premierminister David Cameron kündigte am Montag am Rande des G20-Gipfels im türkischen Belek eine Aufstockung des Personals um 15 Prozent an.

Anschläge wie zuletzt in Paris aber auch wie das Hotel-Attentat in Tunesien im Sommer hätten die Regierung dazu veranlasst, sagte Cameron. Die Geheimdienste MI5, MI6 und GCHQ erhielten deswegen 1900 zusätzliche Stellen.

Zudem würden die Ausgaben für die Luftverkehrssicherheit von derzeit jährlich rund neun Millionen Pfund in den nächsten fünf Jahren mehr als verdoppelt.

"Ich bin fest entschlossen, den Ressourcen, die wir im Kampf gegen die terroristische Bedrohung brauchen, Priorität einzuräumen, denn der Schutz der britischen Bevölkerung ist meine erste Pflicht", sagte Cameron.

Über weitere Massnahmen zum Schutz an Flughäfen soll der Nationale Sicherheitsrat am Dienstag sprechen. Die britische Regierung geht auch bei dem Absturz eines russischen Passagierjets in Ägypten Ende Oktober von einem Anschlag aus.

Laut der Zeitung "The Guardian" handelt es sich um die grösste Ausgabenerhöhung im Sicherheitsbereich seit den Anschlägen in London im Jahr 2005. Damals waren bei Selbstmordattentaten während der Rush-hour 56 Menschen getötet worden.

Auch in Deutschland hat die Regierung das Personal der Geheimdienste um Hunderte Stellen aufgestockt, wie die "Bild am Sonntag" berichtet hatte.

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SDA-ATS