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Bern - Alle leiden unter der Hitze: Menschen, Tieren und Maschinen machen die hohen Temperaturen stark zu schaffen. Erwartungsgemäss wurde am Mittwochnachmittag mit 35,7 Grad in Basel ein neuer Jahresrekord registriert. Ein Gewittertief verspricht nur eine temporäre Linderung.
Am zweitwärmsten war es laut beiden Wetterdiensten SF Meteo und MeteoSchweiz in Sitten, wo 35,6 Grad erreicht wurden. Gemäss Angaben von SF Meteo lag der bisherige Höchstwert bei 35,0 Grad - registriert am vergangenen Samstag im aargauischen Sisseln. MeteoSchweiz hatte am vergangenen Samstag als bisherigen Höchstwert 34,9 Grad gemessen, und zwar in Basel.
Die höchste je in der Schweiz gemessene Temperatur waren jene 41,5 Grad, die im Hitzesommer 2003 in Grono im Bündner Südtal Misox erreicht wurden. Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,8 Grad war der Juli 2003 allerdings nicht der heisseste Monat bisher. Im Juli 2006 betrug dieser Wert 22,5 Grad. Derzeit liegt das Mittel bei 22,0 Grad.
Wassermangel trotz Gewittern
Die heftigen Gewitter, die in den vergangenen Tagen über Teilen der Schweiz niedergingen, brachten nicht die gewünschte Abkühlung; sie hinterliessen höchstens Schäden. Und trotz lokal grossen Regenmengen herrscht in Seen und Fliessgewässern vielerorts Wassermangel.
Ursachen dafür sind gemäss einer Mitteilung von SF Meteo vom Mittwoch die grosse Trockenheit seit Jahresbeginn und die hohe Verdunstung. Bei Temperaturen deutlich über 30 Grad und fast maximaler Sonneneinstrahlung sei die potenzielle Verdunstung extrem hoch. Den Böden werde die letzte Feuchtigkeit entzogen.
Von der grossen Trockenheit, die seit Anfang 2010 registriert wird, sind vor allem das westliche Mittelland und das Wallis betroffen. Letzterer erliess ein Feuerverbot. In Bern fielen seit Jahresbeginn 375 Liter Regen pro Quadratmeter. Normal wären bis Mitte Juli rund 540 Liter. Auf jedem Quadratmeter fehlen 165 Liter Regen oder 16 Giesskannen Wasser.

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SDA-ATS