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In grossen Spitälern breiten sich Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind, rascher aus als in kleinen Spitälern. Das haben Forscher der ETH Zürich bei der Untersuchung von Daten aus den USA und Irland herausgefunden.

Antibiotika-resistente Bakterien sind weltweit ein grosses Problem geworden. Vor allem in Spitälern zirkulieren solche Erreger, gegen die gängige Antibiotika nicht mehr helfen. Die Folge: Viele ohnehin schon kranke und geschwächte Patienten infizieren sich - oft mit tödlichen Folgen.

Ein Team am Institut für Integrative Biologie der ETH Zürich hat nun Antibiotika-Resistenzdaten aus Spitälern in den USA und Irland analysiert und verglichen, wie die Hochschule am Dienstag in ihrer Webzeitung "ETH Life" mitteilte. Das Resultat: Je grösser das Spital, desto höher der Anteil Resistenzen.

Laut Roger Kouyos, Hauptautor der im Fachmagazin "PLoS Pathogens" erschienenen Studie, sollten grosse Spitäler ihre Stationen stärker voneinander isolieren, um die Ausbreitung der gefährlichen Keime zu stoppen. Dazu beitragen könnten zum Beispiel eine strikte Händedesinfektion der Ärzte und der Pflegerinnen und Pfleger.

Zudem habe die Auswertung der Datensätze gezeigt, dass Patienten heute wesentlich häufiger von einer Station zur anderen verlegt werden als noch vor 15 Jahren. Weniger Verlegungen könnten ebenfalls dazu beitragen, die Verbreitung der Resistenzen möglichst klein zu halten, empfehlen die Forscher.

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SDA-ATS