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Grosser Ärger wegen Absage von Federer

ATP-Turnier in Halle - Roger Federers kurzfristige Absage für das Rasenturnier in Halle (De) hat für Verärgerung gesorgt.
"Der Rückzug von Roger war schon ein Schock. Das kam aus heiterem Himmel für uns", sagte Turnierdirektor Ralf Weber an einer Pressekonferenz. "Es war für ihn vom Privatjet bis zum Kindermädchen alles vorbereitet." Davor hatte er seinen Ärger noch deutlicher ausgedrückt: "Das ist für mich eine persönliche Enttäuschung, die ich augenblicklich kaum in Worte fassen kann. Das macht mich fassungslos."
Der Frust ist insofern verständlich, als "die Planungen ein Jahr lang fast ausschliesslich auf Rogers Start konzentriert waren." Mit Blick auf den mit dem Baselbieter abgeschlossenen "Lifetime Contract", den ihn in dieser Woche an das Turnier in Halle bindet, erklärte Weber: "Wir erwarten, dass dieser Vertrag auch mit Leben erfüllt wird - und nicht nur eine Absichtserklärung ist." Der Turnierchef fand jedoch auch positive Worte für Federer: "Kein Spieler hat dem Turnier so viel internationale Reputation verschafft wie Roger."
Federer hatte seine Teilnahme am Montagabend mit der Begründung abgesagt, dass sein Körper und vor allem seine Leiste nach den French Open eine Pause brauche. In Paris hatte der Weltranglisten-Dritte am Sonntag noch im Final gestanden; diesen verlor er gegen Rafael Nadal in 3:40 Stunden 5:7, 6:7, 7:5, 1:6. In Halle hätte er seinen ersten Auftritt am Mittwoch gehabt, und zwar gegen Lleyton Hewitt, dem er im Vorjahr im Endspiel unterlegen war.
Als Konsequenz dieser Absage plant Weber für das kommende Jahr eine personelle und auch organisatorische Neuausrichtung. So will er auch um Nadal und Novak Djokovic buhlen. Das Management der beiden habe Gesprächsbereitschaft signalisiert, so Weber.

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