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Schnäppchenjäger, Nostalgiker, Gastwirte und ehemalige Kunden haben sich am Mittwoch um das Mobiliar des Lausanner Bahnhofbuffets gerissen. Über 500 Personen standen bereits vor der Eröffnung um 9 Uhr Schlange.

Um ein allzu grosses Durcheinander zu vermeiden, wurden nicht mehr als 50 Personen auf einmal in die Räumlichkeiten gelassen. Das am 15. April 1916 eröffnete Buffet schliesst seine Tore bis 2018 für eine Erneuerung des Bahnhofs Lausanne.

Die Gebäude-Strukturen und die bekannten Wandbilder sollen auch nach der Neueröffnung in drei Jahren erhalten bleiben. Vor der Erneuerung muss in einer mehrtägigen Liquidation bis am Samstag alles weg.

Nicht weniger als 887 Stühle, 313 Tische, 480 Lampen, 1000 Bestecke, 17 Betten, Küchenmaterial und sogar eine aus dem Jahr 1876 stammende Weinpresse wurden zum Verkauf angeboten. Alle Objekte, die keinen Käufer finden, werden nächste Woche karitativen Organisationen übergeben.

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SDA-ATS