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Grosser Konkurrenzkampf innerhalb des Schweizer Nationalteams

Dieser Inhalt wurde am 30. Mai 2014 - 07:10 publiziert
(Keystone-SDA)

Fussball - 16 Tage vor dem WM-Start gegen Ecuador bestreitet die Schweiz heute ab 20.30 Uhr in Luzern den ersten von zwei Tests. Gegner ist zunächst Jamaika, am Dienstag folgt Peru.
Trotz zwei Absenzen ist Ottmar Hitzfeld mit der Vorbereitung bisher zufrieden. Einen Tag vor dem ersten WM-Testspiel kann Nationalcoach Ottmar Hitzfeld auf vier gelungene Trainingstage in Weggis zurückblicken. Hitzfeld sprach von fünf Einheiten, in denen "unglaublich intensiv" gearbeitet wurde. Dass er schon am dritten Tag mit nur noch 17 Feldspielern trainieren konnte, beunruhigte ihn nicht. "Dass es angeschlagene Spieler gibt, ist normal, wenn man zum Beginn der Vorbereitung von null auf einen hohen Rhythmus geht."
Gleichwohl haben gerade Mario Gavranovic (Verletzung am Sprunggelenk) und Tranquillo Barnetta (Muskelfaserriss) ihr Rennen gegen die Zeit noch nicht gewonnen. Gegen Jamaika werden beide nicht dabei sein, wie Hitzfeld bestätigte. Schon drei Tage später und noch vor dem zweiten Test am Dienstag gegen Peru muss Hitzfeld sein 23-Mann-WM-Kader definitiv bei der FIFA melden. Die Zeit drängt, doch Hitzfeld geht davon aus, dass beide verletzten Spieler am 6. Juni den Flieger nach Brasilien besteigen können.
Der heutige Sparringpartner Jamaika wurde ausgesucht, um den letzten WM-Gegner Honduras zu simulieren. Die Härte und die Laufbereitschaft zentralamerikanischer Mannschaften sollen den Schweizern näher gebracht werden. Hitzfeld deutete bereits an, dass er im Hinblick auf das zweite Testspiel gegen Peru einige Wechsel vornehmen dürfte. Daher ist damit zu rechnen, dass er bei der ersten Standortbestimmung gegen Jamaika auf die Startformation setzt, welche die Schweiz durch die erfolgreiche Qualifikation getragen hat und die weitgehend im WM-Startspiel gegen Ecuador zu erwarten ist. Einsatzfähig ist auch Steve von Bergen, der am Mittwoch wegen Rückenbeschwerden nicht trainiert hat. Der Romand dürfte zusammen mit Fabian Schär die Innenverteidigung bilden.
Im offensiven Mittelfeld stellt sich die Frage, ob Granit Xhaka oder Admir Mehmedi die Position im Zentrum einnimmt. Der Gladbacher Xhaka war in der Qualifikation gesetzt, Mehmedi zeigte sich dafür mit dem SC Freiburg in der Schlussphase der Bundesliga in deutlich besserer Verfassung. "Ich habe hart und gut trainiert. Mehr Einfluss nehmen kann ich nicht. Der Trainer entscheidet", sagte Xhaka zum Konkurrenzkampf.

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