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Der Tunnel Grosser St. Bernhard zwischen dem Wallis und Italien ist bis am 8. Oktober wegen eines technischen Defekts gesperrt. Autofahrer müssen über den Pass ausweichen, Lastwagenfahrer benutzen den Simplonpass. (Archivbild)

KEYSTONE/OLIVIER MAIRE

(sda-ats)

Schlechte Nachricht für Ferienreisende in Richtung Italien, die mit dem Auto unterwegs sind. Bis am 8. Oktober ist der Tunnel Grosser St. Bernhard oberhalb von Martigny VS für den Verkehr gesperrt. Grund dafür ist ein Defekt im Lüftungssystem.

Ein Trägerbalken des Lüftungssystems sei am Donnerstagvormittag kaputtgegangen, sagte Andrea Lehmann vom Strasseninformationsdienst viasuisse auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Bauarbeiter müssten nun den ganzen Lüftungskanal stabilisieren.

Das dauert. Der Tunnel bleibt in beiden Richtungen bis am 8. Oktober gesperrt. Auch eine PostAuto-Linie zwischen Sembrancher im Wallis und Aosta in Italien ist von der Vollsperrung betroffen. Deren Betrieb ist bis auf weiteres eingestellt.

Lehmann von viasuisse empfiehlt Reisenden aus der Westschweiz, nach Italien über die Passstrasse des Grossen St. Bernhards zu fahren. "Das ist möglich, solange die Route schneefrei bleibt." Der Umweg über den 2469 Meter über Meer liegenden Pass dauere rund eine halbe Stunde länger als die Fahrt durch den Tunnel. Für Lastwagen wird Richtung Italien der Simplon als Alternative empfohlen.

Defekt zur Unzeit

Die ausserordentlichen Bauarbeiten im Grossen-St.-Bernhard-Tunnel wegen des Defekts tangieren auch den Ferienverkehr. Ab Ende September sind in vielen Schweizer Kantonen sowie in Frankreich, Deutschland und Holland Herbstferien. In dieser Zeit werden auf den Schweizer Strassen und besonders auf den Nord-Süd-Achsen mehr Autofahrer unterwegs sein.

Gerade wegen des Reiseverkehrs kann es, vorwiegend an den Wochenenden, zu grösseren Verkehrsbehinderungen kommen, wie das Bundesamt für Strassen (ASTRA) in seiner Verkehrsprognose für den Herbst schreibt. Bei Unfällen oder Pannenfahrzeugen seien kilometerlange Staus zu erwarten.

Der Grosse St. Bernhard wird wie die San-Bernardino-Strecke in Graubünden oft als Umfahrung des bekannten Nadelöhrs Gotthard benutzt. Laut dem ASTRA wird der Gotthard in Richtung Süden besonders am Freitag oder Samstag stärker frequentiert sein, wenn die meisten Reisenden in die Ferien fahren.

Unter der Woche reisen

Wer sich nicht in die Warteschlange vor dem Gotthard-Nordportal in Göschenen UR einreihen will, wählt für die Hinreise den Dienstag oder Mittwoch als Reisetag. An diesen Tagen ist die Gefahr, in den Stau zu geraten, am geringsten.

Die längsten Wartezeiten vor dem Gotthard-Südportal in Airolo TI treten, gemäss Staukalender, von Freitag bis Sonntag auf. Auch für die Rückreise lohnt es sich, dienstags loszufahren, wenn nur kurze Staus zu erwarten sind.

Wegen Instandhaltungsarbeiten wird der Gotthardtunnel im Herbst regelmässig gesperrt. Dies während vier Wochen bis zum 4. Oktober. Die Nachtarbeiten laufen jeweils von Montag bis Freitag, zwischen 21.00 Uhr abends und 5.00 Uhr morgens. Der Tunnel ist zu diesen Zeiten in beiden Richtungen gesperrt. Der Personenverkehr wird über die Gotthardpassstrasse umgeleitet. Die schweren Güterfahrzeuge werden ab 20.30 Uhr angehalten.

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SDA-ATS