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Das "Jahr der gleichstellungspolitischen Jubiläen" nimmt die Grüne Partei zum Anlass, mit einem Vorstosspaket die Gleichstellung der Geschlechter weiter voranzutreiben. Denn auch nach 40 Jahren Frauenstimmrecht, 20 Jahren Frauenstreik oder 15 Jahren Gleichstellungsgesetz bestehe weiter Handlungsbedarf.

"Es sind vor allem Frauen, die für gleichwertige Arbeit geringere Löhne erhalten und die immer noch die Hauptlast der unbezahlten Haus- und Betreuungsarbeit erledigen", sagte die grüne Nationalrätin Therese Frösch (BE) gemäss Redetext am Montag vor den Medien in Bern.

Weiter bereite den Grünen Sorgen, dass sich die Frauen immer noch weniger an Wahlen und Abstimmungen beteiligten als die Männer, hielt Frösch, die Präsidentin der parteiinternen AG Gleichstellung, fest.

Gleichstellung statt Geschlechterkampf

Einen Tag vor dem Internationalen Tag der Frau präsentierten fünf grüne Politikerinnen Vorstösse und Gleichstellungsprojekte für das Wahljahr 2011. Das Motto lautet "Gleichstellung statt Geschlechterkampf".

Im Parlament fordert die Grüne Fraktion unter anderem eine unabhängige Lohngleichheitskommission mit Untersuchungs- und Durchsetzungskompetenzen. Deren Aufgabe sei es, die verfassungsrechtlich garantierte Lohngleichheit umzusetzen, erklärte die Berner Nationalrätin Franziska Teuscher.

Die Zürcher Nationalrätin Katharina Prelicz-Huber verlangt in einer Motion, dass der Bundesrat gesetzliche Grundlagen schafft, die auch Paaren in eingetragener Partnerschaft eine Adoption von Kindern ermöglicht.

Die jungen Grünen gehen dem Abstimmungsverdruss der jungen Frauen auf den Grund. "Junge Frauen stimmen wieder weniger ab als junge Männer", sagte Aline Trede, Vizepräsidentin der Grünen Schweiz und Vertreterin der Jungen Grünen. Ihre Partei habe eine Online-Umfrage unter jungen Menschen gestartet. Erste Ergebnisse lägen in zwei Wochen vor.

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SDA-ATS