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Die Grüne Berner Nationalrätin Christine Häsler will in die Berner Kantonsregierung. Die Berner Oberländerin kündigte am Mittwoch ihre Kandidatur für den Regierungsrat an.

KEYSTONE/PETER KLAUNZER

(sda-ats)

Die Grüne Nationalrätin Christine Häsler will für den bernischen Regierungsrat kandidieren. Gleichzeitig verzichtet ihre Partei- und Ratskollegin Regula Rytz auf eine Kandidatur.

"Ich möchte die Chancen nutzen und im Regierungsrat die Stimme für den sozialen Ausgleich, für den Zusammenhalt und für die Nachhaltigkeit im Kanton Bern sein", sagte Christine Häsler am Mitttwoch vor den Medien in Bern.

Sie sei sich bewusst, dass es eine anspruchsvolle Aufgabe sei, Regierungsverantwortung zu übernehmen. Sie ist jedoch überzeugt, dass sie die notwendigen beruflichen und politischen Voraussetzungen mitbringe.

Häsler ist seit 2011 Leiterin Kommunikation der Kraftwerke Oberhasli und engagiert sich seit über zwei Jahren auf nationaler politischer Ebene in der Kommission für Sozial- und Gesundheitspolitik. Es falle ihr nicht leicht, die nationale Eben zu verlassen, räumte Häsler ein.

Andererseits seien die Kontakte auf der Bundesebene für den Kanton Bern von grossem Wert. Häsler ist Mutter von vier erwachsenen Kindern. Die Berner Oberländerin bezeichnet sich selbst als "Berglerin mit urbanem Flair".

Regula Rytz bleibt in nationaler Politik

Gleichzeitig hat die Grüne Berner Nationalrätin Regula Rytz bekannt gegeben, auf eine Kandidatur für den Regierungsrat zu verzichten. "Ich will in der nationalen Politik bleiben", begründet Rytz ihren Entscheid. Sie will 2019 noch einmal als Nationalrätin antreten.

Die Grünen brauchen eine Kandidatur für den Regierungsrat, weil der amtierende bernische Erziehungsdirektor Bernhard Pulver nach zwölf Jahren im Amt nicht mehr zu den Wahlen antritt. Die offizielle Nominierung der Regierungskandidatur nimmt die Delegiertenversammlung der Grünen am 17. Oktober vor. Meldet sich kein anderer Kandidat ist die Nomination reine Formsache.

Berns Grüne wollen gemeinsam mit der SP in die Wahlen vom kommenden März steigen. Dabei stellen die Sozialdemokraten drei Kandidaturen und die Grünen eine. Die beiden Parteien haben sich zum Ziel gesetzt, die Regierungsmehrheit von den Bürgerlichen zurückzuerobern.

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SDA-ATS