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Für die Parteipräsidentin der Grünen ist der Faktor Frau für die Nachfolge des zurücktretenden Bundesrats Didier Burkhalter ebenso wichtig wie die Herkunft. (Archivbild)

KEYSTONE/MARCEL BIERI

(sda-ats)

Die Grünen rufen die FDP dazu auf, eine Frau für die Nachfolge des zurücktretenden Bundesrats Didier Burkhalter zu präsentieren. Die Gleichstellung sei ein entscheidendes Thema für ihre Partei, sagte Parteipräsidentin Regula Rytz.

Derzeit gebe es nur noch zwei Bundesrätinnen, und falls Bundespräsidentin Doris Leuthard als Dienstälteste der Regierung zurücktrete, würde nur noch eine Frau in der Landesregierung verbleiben, sagte Rytz in Interviews der Tageszeitungen "24 Heures" und "Tribune de Genève" vom Samstag.

Sie wies darauf hin, dass die Landesregierung sehr fortschrittlich gewesen sei, als darin vier Frauen vertreten gewesen seien. Diese Mehrheit habe den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen.

Die Vertretung des Tessins sei wichtig, aber der Faktor Frau ebenfalls, sagte Rytz weiter. Sie verwies auch auf andere Kriterien wie die Öffnung in sozialen Fragen sowie in der Umweltpolitik. "Wenn die FDP eine Tessiner Frau mit diesen Charakteristiken findet, umso besser", sagte Rytz.

Die Tessiner FDP hat entschieden, mit nur einer Kandidatur ins Rennen um die Burkhalter-Nachfolge zu steigen. Als Favorit genannt worden ist der Fraktionschef und Nationalrat Ignazio Cassis. Aber auch die frühere Nationalrätin und jetztige Tessiner Staatsrätin Laura Sadis schliesst eine Kandidatur nicht aus.

Die Kantonalsektionen der FDP haben bis am 11. August Zeit, um Vorschläge für die Nachfolge von Burkhalter zu präsentieren. Über die offizielle Kandidatur will die Fraktion am 1. September entscheiden. Die Wahl wird am 20. September stattfinden.

SDA-ATS