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Auf dem Duttweiler Areal in Zürich-West soll ein dreistöckiges Gebäude für 360 Flüchtlinge gebaut werden. Der Betrieb ist für 15 Jahre geplant und kann zweimal um je fünf Jahre verlängert werden (Archiv).

KEYSTONE/STADT ZH HOCHBAUDEPARTEMENT

(sda-ats)

In Zürich-West kann ein Bundesasylzentrum gebaut werden: Die Stimmberechtigten haben den 24,5-Millionen-Franken-Kredit deutlich bewilligt. Unter dem Strich kostet es die Stadt Zürich nichts: Der Bund zahlt das Geld über die Miete zurück.

Bereits vor der Auszählung aller Stimmen stand das Ja zum Bundesasylzentrum fest. Baubeginn ist voraussichtlich 2018, Einzug ist für Herbst 2019 geplant. Noch hängig ist ein Rekurs der IG Duttweiler Areal gegen die Baubewilligung beim kantonalen Verwaltungsgericht. Das Baurekursgericht hatte diesen abgelehnt.

Mit den 24,5 Millionen Franken soll auf dem Duttweiler-Areal in Zürich-West eine Unterkunft für 360 Asylsuchende im beschleunigten Verfahren erstellt werden. Die Verfahren selber werden wie bisher an der Förrlibuckstrasse durchgeführt. Der Betrieb ist für 15 Jahre geplant und kann zweimal um je fünf Jahre verlängert werden.

Verschiedene Vorteile für die Stadt

Für die Stadt Zürich bringt ein Bundesasylzentrum verschiedene Vorteile: Da die Plätze dem Kontingent der Stadt angerechnet werden, muss Zürich 360 Asylsuchende weniger unterbringen. Dadurch spart Zürich jährlich rund eine Million Franken. Zudem entstehen der Stadt keine zusätzlichen Kosten: Der 24,5-Millionen-Franken-Kredit wird durch die vom Bund bezahlte Miete gedeckt.

Das Geschäft war im Stadtparlament denn auch unbestritten - einzig die SVP war dagegen: Aus ihrer Sicht gehören Bundesasylzentren nicht in grosse Zentren. Zudem befürchtet die Partei, dass die Sicherheit der Bevölkerung nicht gewährleistet sei.

Das Bundesasylzentrum auf dem Duttweiler-Areal ist eines von drei geplanten Zentren in der Asylregion Zürich mit insgesamt 870 Plätzen. Mit der Neustrukturierung des Asylbereichs sollen Asylverfahren künftig rascher und mehrheitlich in Zentren des Bundes durchgeführt werden.

Dafür sollen in schweizweit sechs Regionen insgesamt 5000 Plätze für Asylsuchende in Bundeszentren entstehen. Das Schweizer Stimmvolk hatte das revidierte Asylgesetz im Juni 2016 mit 66,8 Prozent angenommen.

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SDA-ATS