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Die 27 EU-Staats- und Regierungschefs haben am Freitag an ihrem Gipfeltreffen beschlossen, mit Serbien EU-Beitrittsverhandlungen zu führen. Diese sollen laut dem Präsidenten des Europäischen Rates Herman Van Rompuy spätestens im Januar starten.

Voraussetzung dafür bildete ein Abkommen zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Serbien und dem Kosovo. Dieses war nach mühsamen Verhandlungen unter Vermittlung der EU im April zustande gekommen.

Neben Serbien soll auch der Kosovo belohnt werden: Mit diesem will die EU über ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen verhandeln. Ein derartiges Abkommen ist der erste grosse Schritt auf dem Weg zum EU-Beitritt.

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso bezeichnete diese Entwicklung als "in der Tat historisch". Man dürfe nicht vergessen, wie es in der Region vor kurzem noch ausgesehen habe, sagte er.

Kroatien kurz vor EU-Beitritt

Den EU-Beitritt fast geschafft hat hingegen Kroatien: Ab 1. Juli gehört das Land definitiv der Europäischen Union an. Die EU-Chefs gratulierten am Gipfeltreffen ihrem neuen Mitglied. Damit wächst die EU auf 28 Staaten an.

EU-Chef Van Rompuy bezeichnete den bevorstehenden Beitritt als einen "wahrhaft historischen Moment" für Kroatien und seine Bürger. Barroso kündigte seinerseits an, am 30. Juni um Mitternacht in Zagreb mit den Kroaten den Beitritt feiern zu wollen.

Doch nicht nur die EU selbst, sondern auch die Eurozone erhält Zuwachs: Die EU-Chefs begrüssten Lettland als 18. Mitglied der Eurozone. Der baltische Staat mit seinen rund zwei Millionen Bürgern will den Euro per 1. Januar 2014 einführen. Die EU-Finanzminister müssen den Euro-Beitritt des Landes am 9. Juli noch definitiv absegnen.

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SDA-ATS