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Die 36-jährige Sonja Lüthi von den Grünliberalen lässt sich als neue Stadträtin von St. Gallen feiern.

sda, Nathalie Grand

(sda-ats)

Erdrutsch in St. Gallen: Die CVP verliert innerhalb eines Jahres ihre beiden Sitze im Stadtrat. Boris Tschirky scheiterte am Sonntag im zweiten Wahlgang gegen Sonja Lüthi. Die Grünliberalen ziehen mit der 36-Jährigen erstmals in den St. Galler Stadtrat ein.

Das fünfte Mitglied der St. Galler Stadtregierung heisst Sonja Lüthi. Sie siegte im zweiten Wahlgang mit 10'096 Stimmen deutlich gegen den CVP-Kandidaten Boris Tschirky, der 6966 Stimmen erreichte und Roland Uhler (SD) mit 668 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 40,3 Prozent.

Der fünfköpfige Stadtrat setzt sich neu aus zwei Mitgliedern der SP, je einem Vertreter der GLP und der FDP sowie einem Parteilosen zusammen.

Sonja Lüthi war von 2012 bis 2015 Mitglied des St. Galler Stadtparlaments. Danach rückte sie in den Kantonsrat nach. Seit 2016 ist sie Präsidentin der GLP des Kantons St. Gallen. Die 36-Jährige leitet beim Landverband St. Gallen die Farmenergie.

Spannende Ausgangslage

Für den ersten Wahlgang am 24. September waren fünf Kandidierende angetreten. Das beste Resultat erzielte Boris Tschirky mit 6872 Stimmen, der damit aber das absolute Mehr um rund 3100 Stimmen verpasste. Es folgte Sonja Lüthi mit 5844 Stimmen.

Weiter abgeschlagen rangierten Jürg Brunner (SVP), Andri Bösch (Juso) und Ingrid Jacober (Grüne). Sie gaben bekannt, dass sie nicht mehr antreten werden. Damit zeichnete sich ein Zweikampf zwischen Lüthi und Tschirky um den einen freien Sitz im Stadtrat ab. Überraschend kandidierte auch der 51-jährige Roland Uhler von den Schweizer Demokraten.

Die Ersatzwahl war nötig, weil Stadtrat Nino Cozzio (59) wegen seiner Krebserkrankung auf Ende Jahr den Rücktritt erklärt hatte. Der CVP-Politiker, der während knapp zehn Jahren die Direktion Soziales und Sicherheit führte, starb am 13. September.

Bereits vor einem Jahr, am 27. November, musste die CVP in den zweiten Wahlgang und scheiterte. Maria Pappa holte für die SP einen zweiten Sitz. Die bisherige Stadträtin Patrizia Adam von der CVP wurde abgewählt. Das Resultat bedeutete das Ende der bürgerlichen Dominanz in der Stadtregierung.

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SDA-ATS