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Der frühere guatemaltekische Machthaber Efraín Ríos Montt muss sich einem Medienbericht zufolge ab Januar erneut wegen Völkermordes verantworten. Das Verfassungsgericht des Landes lehnte am Dienstag einen Antrag seiner Verteidiger auf Einstellung des Verfahrens ab.

Es machte damit den Weg für den neuen Prozess frei, wie die Zeitung "Prensa Libre" berichtete. Ríos Montt war 2013 wegen Völkermordes und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu 80 Jahren Haft verurteilt worden. Er soll unter anderem für den Mord an 1771 Indios vom Volk der Ixil im Norden des Landes verantwortlich sein. Aufgrund von Verfahrensfehlern wurde der Schuldspruch wenige Tage später jedoch wieder aufgehoben.

Ein neuer Prozess kam im Sommer gleich nach Beginn ins Stocken, weil zunächst die mentale Verfassung des schwer kranken Ex-Diktators überprüft wurde. Bei dem Verfahren ab dem 11. Januar muss Ríos Montt nun nicht persönlich erscheinen, sondern kann sich von seinen Anwälten vertreten lassen.

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SDA-ATS