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Der Zoll in Hongkong präsentiert den grössten Elfenbein-Fund in den vergangenen 30 Jahren.

KEYSTONE/EPA/ALEX HOFFORD

(sda-ats)

In einem Container mit gefrorenem Fisch aus Malaysia hat der Zoll in Hongkong rekordverdächtige 7,2 Tonnen Elfenbein aufgespürt. Die Menge im geschätzten Wert von 9,2 Millionen Dollar sei am Dienstag im Hafen von Hongkong entdeckt worden, teilte die Behörde mit.

Drei Verdächtige einer Handelsfirma in der Hongkonger Vorstadt Tuen Mun wurden festgenommen. Nach Angaben des Zolls vom Donnerstag handelt es sich um den grössten Fund von Elefantenstosszähnen in den vergangenen 30 Jahren in Hongkong.

Auf nicht genehmigten Handel mit gefährdeten Tierarten stehen in Hongkong Geldstrafen von bis zu 5 Millionen Hongkong-Dollar (etwa 618' 000 Franken) sowie bis zu zwei Jahre Gefängnis.

Die Artenschutzorganisation Traffic forderte umgehend härtere Strafen. Sie sprach sogar vom grössten Fund überhaupt, sollte sich das Gewicht bestätigen. Die bisherige Rekordmenge waren laut einer speziellen Datenbank für Elefantenhandel die in Singapur 2002 sichergestellten 7,138 Tonnen Elfenbein.

Die jetzt unter Kartons von tiefgekühltem Fisch entdeckte grosse Menge unterstreiche, welche Rolle Hongkong und Malaysia als Drehscheibe für den internationalen Handel mit Elfenbein spielten, teilte Traffic weiter mit. Nun müssten die Behörden herausfinden, wer hinter diesem immensen Schmuggel stehe.

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SDA-ATS