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Der Stahlkonzern Schmolz+Bickenbach hat sich 2010 von der Krise erholt. Nach einem Verlust von 276 Mio. Euro im Vorjahr erzielte das Unternehmen einen Gewinn von 38,6 Mio. Euro.

Die Kunden - allen voran die Autoindustrie - hätten den Lagerabbau abgeschlossen und seien allmählich zu einem normalen Bestellverhalten zurückgekehrt. In Einzelfällen sei es sogar wieder zu Lieferengpässen gekommen, schreibt das auf Werkzeugstahl, rostfreie Langstähle und Edelbaustahl spezialisierte Unternehmen im Mediencommuniqué vom Freitag.

Schmolz+Bickenbach stellte wieder Temporärmitarbeitende ein. Der in der Krise getroffene Entscheid, die Stammbelegschaft möglichst zu halten und die Auftragsrückgänge durch Kurzarbeit aufzufangen, habe sich bewährt. Damit sei Fachwissen erhalten geblieben, hiess es.

Schmolz+Bickenbach konnte wieder Preise erhöhen. Der Umsatz kletterte um 52 Prozent auf 3,119 Mrd. Euro. Er lag damit aber noch deutlich unter dem Niveau von 4,092 Mrd. Euro im Jahr 2008.

Die gute Auftragslage halte auch in den ersten Monaten des laufenden Jahres an, teilte Schmolz+Bickenbach weiter mit. Aufgrund der robusten Entwicklung der Hauptabnehmermärkte sowie dem weiterhin sehr guten Bestelleingang stellt der Konzern für 2011 ein nochmals besseres Ergebnis in Aussicht.

Das Unternehmen will nun das Eigenkapital stärken. Geplant ist eine Kapitalerhöhung, um das im Dezember 2008 von den Grossaktionären Schmolz+Bickenbach Holding sowie Gebuka gewährte hybride Darlehen von 80 Mio Euro abzulösen sowie die aufgelaufenen Zinsen von rund 16,2 Mio. Euro zu bedienen. Zur weiteren Stärkung der Bilanz soll für 2010 noch keine Dividende entrichtet werden.

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SDA-ATS