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Entgegen der Gesamtentwicklung im Konzern hat H&M in der Schweiz zwischen Juni und August 7 Prozent an Umsatz eingebüsst.

KEYSTONE/AP/MICHEL EULER

(sda-ats)

Der wachsende Bestellboom über das Internet und die stärker werdende Konkurrenz bringen den schwedischen Textilhändler Hennes & Mauritz (H&M) in Bedrängnis.

Wie H&M am Donnerstag mitteilte, ging der Gewinn wegen kräftiger Preisnachlässe zwischen Juni und August um mehr als einen Fünftel auf 3,8 Milliarden schwedische Kronen (rund 453 Millionen Franken) zurück.

Der Umsatz inklusive Mehrwertsteuern legte im dritten Geschäftsquartal um 5 Prozent auf 59,4 Milliarden Kronen zu. H&M hatte die Preise gesenkt, um die Sommerware aus den Lagern zu bekommen. Das zehrt am Gewinn. In der Schweiz allerdings büsste H&M dennoch kräftig ein: Der Umsatz schrumpfte um 7 Prozent auf 1,5 Milliarden Kronen.

Die gesamte Modebranche befinde sich derzeit im Umbruch, sagte H&M-Chef Karl-Johan Persson. Auch H&M trage dem Wandel zur Digitalisierung Rechnung und mache online grosse Fortschritte.

25 bis 30 Prozent der Umsätze werden laut Persson derzeit im Internet erzielt. Gleichzeitig kämen aber immer weniger Kunden in die Läden, räumte er ein. Der Konzernlenker hofft nun auf ein gutes Herbstgeschäft. Die Kollektion sei gut angekommen.

Insgesamt betrieb der Konzern Ende August weltweit 4553 Läden. 90 Filialen will der Konzern in diesem Jahr schliessen, aber auch neue eröffnen. In der Schweiz wurden im dritten Quartal zwei Läden geschlossen und ein Laden eröffnet. Insgesamt gibt es hierzulande 98 H&M-Läden. Am Ende will H&M weltweit 385 mehr Läden haben als vor einem Jahr. Das Onlinegeschäft wird weiter ausgebaut.

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SDA-ATS