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Eine offizielle Bestätigung fehlt zwar auch am Mittwochabend noch, aber alles deutet darauf hin: Monisha Kaltenborn ist ab sofort nicht mehr Teamchefin im Hinwiler Formel-1-Rennstall.

In Baku, wo am Sonntag der Grand Prix von Aserbaidschan ausgetragen wird, ist die 46-jährige Österreicherin nicht aufgetaucht. Dabei hatte sie in einem am Montag um 16.16 Uhr verschickten Mail erwähnt, dass sie am Sonntag nach dem Rennen Journalisten für Interviews im Teambereich zur Verfügung stehen werde.

Und noch am Dienstag um 16.23 Uhr kommunizierte Kaltenborn ebenfalls per E-Mail die neue Zusammenarbeit mit dem niederländischen Unternehmen Additive Industries als Technology Partner ab dem 1. Juli.

Gemäss diversen Internet-Portalen soll sich die gebürtige Inderin aber schon am Dienstag bei den Leuten vom Formel-1-Rechteinhaber FOM verabschiedet haben. Gegenüber der deutschen Nachrichtenagentur dpa bestätigte Sauber-Teammanager Beat Zehnder, dass er und der Technische Direktor Jörg Zander von den neuen Besitzern Longbow Finance SA beauftragt wurden, die operative Führung des Teams an diesem Wochenende zu übernehmen.

Die studierte Juristin Monisha Kaltenborn ist seit 1998 für Sauber tätig, nahm 2001 in der Geschäftsleitung Einsitz und wurde 2012 vom damaligen Teambesitzer Peter Sauber als erste Frau an die Spitze eines Formel-1-Teams berufen. Wie Teamgründer Peter Sauber verkaufte sie im letzten Juli sämtliche Firmenanteile an die neuen Besitzer aus Schweden. Ihr Vertrag würde noch bis 2019 laufen.

Über die Nachfolge von Kaltenborn wird in Baku schon heftig spekuliert. In der Pole-Position scheint der 49-jährige Deutsch-Rumäne Colin Kolles zu sein, der ehemalige Rennleiter bei Force India. Das erste Rennen nach Baku findet am 9. Juli auf dem Red Bull-Ring in Spielberg mit dem Grand Prix von Österreich statt.

SDA-ATS