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Hacker nehmen Geschäftsleute in japanischen Hotels ins Visier

Dieser Inhalt wurde am 14. November 2014 - 07:33 publiziert
(Keystone-SDA)

Geschäftsleute in japanischen Luxushotels sind nach Angaben der russischen Internetsicherheitsfirma Kaspersky Labs zum Ziel von Hackerangriffen geworden. Die Kriminellen nutzen demnach die W-LAN-Netze der Hotels, um die Hotelgäste hereinzulegen.

Wie die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press am Freitag unter Berufung auf den japanischen Zweig von Kaspersky Labs berichtete, klinken sich die Hacker Hotelnetze ein. Sobald sich Geschäftsleute mit ihren Computern in das W-LAN-Netzwerk einwählen, würden sie auf ihren Rechnern zu fingierten Software-Updates aufgefordert.

Wird ein solches Update gestartet, werde der Rechner mit Schadprogrammen infiziert, hiess es. Damit könnten unter anderem E-Mail-Unterhaltungen sowie Kontaktinformationen von Geschäftspartnern gestohlen werden.

Die sogenannten DarkHotel-Hackerangriffe seien seit einigen Jahren auch in anderen Ländern wie China, Hongkong, Taiwan und Russland zu beobachten, die meisten ereigneten sich aber in Japan. Dort seien auf mehr als 2000 PCs solche Schadprogramme entdeckt worden, hiess es.

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