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Miami - Nach dem verheerenden Erdbeben müssen die Menschen in Haiti nach Einschätzung von US-Meteorologen in der diesjährigen Hurrikan-Saison eine weitere Naturkatastrophe befürchten. Die Wahrscheinlichkeit schwerer Wirbelstürme in der Karibik ist in diesem Jahr höher als üblich.
Dies sagte der Hurrikan-Experte William Gray von der Universität von Colorado im gleichnamigen US-Bundesstaat am Donnerstag (Ortszeit).
Den Modellen der Forscher zufolge könnten sich von Juni bis November über dem Atlantik zwischen 11 und 16 tropische Stürme bilden - normal seien neun bis zehn. Bis zu fünf Stürme dürften sich dabei zu ausgewachsenen Hurrikanen mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 178 Kilometern pro Stunde entwickeln.
Die Wahrscheinlichkeit, das sich Haiti in der Schneise eines Tropensturms befindet, liegt den Angaben zufolge bei 49 Prozent. Dabei könnte auch schon ein schwächerer Hurrikan verheerende Folgen für das Land haben, weil das Beben vom 12. Januar die ohnehin spärliche Infrastruktur Haitis weitgehend zerstört habe.
Auch internationale Hilfsorganisationen sehen dem Beginn der Regenzeit im April mit Sorge entgegen, da auf Haiti noch immer etwa 1,2 Millionen Menschen obdachlos sind oder in Notunterkünften hausen. Während Haiti im vergangenen Jahr die Hurrikan-Saison weitgehend unberührt überstand, fegten 2008 vier schwere Stürme über das Land hinweg - mehr als 800'000 Menschen wurden obdachlos.

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SDA-ATS