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Hamburg - Hamburgs Regierungschef Ole von Beust tritt zurück. Nach fast neun Jahren im Amt kündigte er am Sonntag an, seinen Posten zum 25. August aufzugeben. Mit dem 55-jährigen Beust verliert die CDU in Deutschland den sechsten Landesregierungschef innerhalb eines Jahres.
Es sei der "vernünftige Zeitpunkt", unabhängig vom Ausgang des Volksentscheides, sagte der seit Monaten als amtsmüde geltende Bürgermeister am Nachmittag. Die Hamburger stimmten am Sonntag über eine umstrittene Schulreform ab.
Dabei zeichnete sich am späten Abend eine Niederlage für Beusts schwarz-grüne Koalition ab. Der schwarz-grüne Senat habe keine Chance mehr, die Abstimmung zu gewinnen, sagte Landeswahlleiter Willi Beiss noch vor der Bekanntgabe des vorläufigen amtlichen Ergebnisses.
Mehr als 1,2 Millionen Wahlberechtigte sollten darüber befinden, ob die bislang vierjährige Grundschulzeit in dem Stadtstaat auf sechs Jahre verlängert werden soll. Es war das grösste Reformprojekt der Hamburger Regierungskoalition.
Beust regiert das Land seit dem 31. Oktober 2001 - zunächst in einer Koalition mit der FDP und der rechten Schill-Partei, zwischen 2004 und 2008 mit der CDU allein. Seit gut zwei Jahren steht er an der Spitze von Deutschlands erstem schwarz-grünen Bündnis auf Landesebene. Nachfolger soll voraussichtlich der bisherige Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) werden.

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SDA-ATS