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Was lange währt, wird endlich gut: Im Zoo Zürich haben sich Amurtiger Coto und seine neue Partnerin gefunden. Zuerst "flogen die Fetzen", wie die Zoo-Verantwortlichen am Mittwoch sagten. Doch jetzt könnte es sogar sein, dass Elena in etwa 90 Tagen ihre ersten Jungen zur Welt bringt.

Es war vor zwei Wochen, als den Zoo-Verantwortlichen endlich die Zusammenführung der beiden Amurtiger gelang. "Zuerst standen sich die beiden auf den Hinterbeinen gegenüber", sagte Kurator Robert Zingg am Mittwoch vor den Medien. Es sei die nicht ganz einfache Zusammenführung zweier kraftvoller Tiger gewesen.

Die zwei Tiere teilten einander kräftige Prankenhiebe aus, so dass beide leichte Verletzungen davontrugen. Coto habe das Weibchen danach umkreist und sei ausgewichen, wenn es ihn anfauchte, sagte Zingg. Am Tag darauf bauten sie die Distanz aber immer weiter ab, beschnupperten sich sogar. "Am dritten Tag kam es dann zu den ersten Paarungen."

Keine einfache Kandidatin

Eigentlich war Elena bereits im Mai 2010 in den Zoo Zürich gekommen. Es fiel ihr aber lange schwer, sich zurechtzufinden. Vor allem hatte sie kein Interesse am Aussengehege - geschweige denn an ihrem Partner. "Sie war schon in der Quarantäne sehr zurückhaltend, auf jede Annäherung reagierte sie heftig fauchend", sagte Zingg. So etwas habe er noch nie erlebt.

Als das Tiger-Weibchen Anfang Dezember mit lautem Brüllen ihre Rolligkeit signalisiert hatte, versuchten die Zoo-Verantwortlichen erstmals, sie mit Coto zusammenzubringen. "Beim ersten Körperkontakt kam es jedoch zu bösen Beissereien", sagte Zingg. Nur der Wasserstrahl konnte die beiden auseinanderbringen.

Diese Szene erinnert an den letzten Versuch des Zoos, ein Tigermännchen mit einer neuen Partnerin zusammenzubringen: 2007 kam das junge Tigerweibchen Berry nach Zürich. Sie war eigentlich als künftige Partnerin für Coto gedacht. Weil sich dessen Vater Nurejev jedoch mehr für sie interessierte, wollte man zunächst ihn mit Berry zusammenführen.

Bei der ersten Begegnung der beiden kam es jedoch zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen den beiden. Berry erlitt beim Kampf im Wasser einige schwere Verletzungen und eine Lungenentzündung, von der sie sich nicht mehr erholte. Sie starb fünf Tage später. Nurejev zog später in den Zoo nach München und für ihn kam Elena von dort nach Zürich.

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SDA-ATS