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Haus in Unterseen bis unters Dach voll mit Waffen

Mehr als 2400 Waffen und 53 Kisten Munition hat die Berner Kantonspolizei in einer mehrtägigen Aktion in einem Haus in Unterseen im Kanton Bern beschlagnahmt. Fündig wurde die Polizei auf vier Stockwerken und im Keller der Liegenschaft.

1311 Gewehre und 1186 Faustfeuerwaffen kamen bei der Hausdurchsuchung zum Vorschein, wie die regionale Staatsanwaltschaft und die Berner Kantonspolizei am Donnerstag mitteilten. Die Polizeiaktion wurde am Mittwochabend beendet.

Auf einem von der Polizei veröffentlichten Foto aus dem Haus sind vor allem alte Karabiner und Militaria zu sehen. Die Waffen sind mit Preisschildern versehen. Der Mann besitzt nach Angaben der Gemeinde ein in der Region allerdings nicht näher bekanntes Waffengeschäft.

Die Behörden kamen dem Waffenbesitzer auf die Spur, weil er laut Polizeiangaben Termine zur Kontrolle von Waffen nicht einhielt und Dokumente nicht korrekt einreichte.

Ermittlungen gehen weiter

Am Montag rückte die Polizei zur Durchsuchung der Privatliegenschaft an der Unterseener Bahnhofstrasse an. Der Mann wurde im Rahmen der Polizeiaktion vorübergehend in polizeilichen Gewahrsam genommen und gleichentags wieder auf freien Fuss gesetzt.

Für die Bevölkerung habe nie eine Gefahr bestanden, schreiben die Behörden in ihrer Mitteilung weiter. Der Rentner selber hatte in Interviews beteuert, von den Waffen gehe keine Gefahr aus. "Ich habe alles um das Haus vergittert, von alleine gehen die Waffen nicht aus dem Haus", sagte er dem Regionalsender TeleBärn.

Die bis am Mittwochabend sichergestellten Gegenstände wurden inventarisiert und fachmännisch eingelagert. Weitere Ermittlungen sind im Gang.

Unter anderem wird untersucht, ob der Besitzer für sämtliche Waffen die damit verbundenen Auflagen eingehalten hat, ob die Lagerung und Bewirtschaftung korrekt war und ob die Voraussetzungen für den Besitz der Waffen erfüllt sind.

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