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Belgrad - Serbische Sicherheitskräfte haben das Haus des flüchtigen mutmasslichen Kriegsverbrechers Ratko Mladic durchsucht. Wie ein AFP-Journalist berichtete, waren die Strassen rund um das Anwesen im Südwesten der Hauptstadt Belgrad abgesperrt.
Dutzende Polizisten einer Anti-Terror-Einheit waren im Einsatz. Nach Angaben aus Polizeikreisen war das Ziel der Aktion, die Geldquellen von Mladic auszutrocknen und Dokumente zu finden. Die Beamten hätten insgesamt knapp 80'000 Euro (120'000 Franken) beschlagnahmt.
Das serbische Fernsehen berichtete, die Hausdurchsuchung sei vom serbischen Staatsanwalt für Kriegsverbrechen, Vladimir Vukcevic, angeordnet worden. Die Nachrichtenagentur Beta meldete, zum Zeitpunkt der Durchsuchung habe sich Mladic' Sohn Darko im Haus befunden.
Der frühere bosnisch-serbische Armeechef Mladic ist seit 14 Jahren auf der Flucht, um einem Prozess vor dem UNO-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien zu entgehen.
Er ist wegen Kriegsverbrechen im Bosnien-Krieg (1992-1995) angeklagt, insbesondere wegen des Massakers von Srebrenica mit etwa 8000 Toten. Die Europäische Union macht Fortschritte Serbiens im Beitrittsprozess von den Bemühungen bei der Fahndung nach Mladic abhängig.

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SDA-ATS